Der Erdapfel - vielseitig in der Küche

Erdäpfel (Kartoffel) gibt es in vielen Sorten und unterschiedlichen Kocheigenschaften. Tipps und Kochrezepte rund um die tolle Knolle finden Sie hier.

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Ob Suppe, Salat, Eintopf oder Gratin – sie schmecken nicht nur als Beilage, sondern sind auch köstliche Hauptdarsteller. Wer den Erdapfel nur als Beilage sieht, bringt sich um eine köstliche Vielfalt an Gaumenerlebnissen. Kaum ein anderes Nahrungsmittel präsentiert sich so facettenreich wie die tolle Knolle.

Erdäpfel sind praktisch fettfrei und recht kalorienarm (100 g enthalten lediglich 70 kcal). Mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen und der guten Verträglichkeit sollten sie fast täglich auf dem Speiseplan stehen. Mit wenig Fett zubereitet, beinhalten Erdäpfel bei gleicher Menge um die Hälfte weniger Kalorien als Nudeln oder Brot.

Geballte Gesundheit in einem Erdapfel

Erdäpfel sind nicht nur am Teller, sondern auch für unsere Gesundheit ein wahrer Schatz. Sie verfügen über einen hohen Kohlenhydratanteil, davon etwa 15 % Stärke und 2 % verdauungsfördernde Ballaststoffe. Zwei bis drei Erdäpfeln decken bereits die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin C ab. Zudem liefern die Knollen wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen.

Wichtige Kocheigenschaft: Speckig oder mehlig

Erdäpfel unterscheiden sich unter anderem in ihren Kocheigenschaften. Festkochende oder auch als speckig bezeichnete Erdäpfel eignen sich vor allem zur Zubereitung von Braterdäpfeln, Salat und Pürees. Suppen und Knödel gelingen mit mehligen Erdäpfeln.

Giftiges Nachtschattengewächs

Neben den vielen wertvollen Inhaltsstoffen enthalten Erdäpfel allerdings auch gesundheitsschädliche Stoffe. Als Schutz vor Fraßfeinden enthalten sie die giftige Substanz Solanin, die vor allem in den grünen Pflanzenteilen enthalten ist. Bei älteren Erdäpfelsorten liegt der Solaningehalt höher, neuere Züchtungen haben bereits weniger. Erdäpfel dürfen keinesfalls roh verzehrt werden. In vergrünten Stellen ist der Gehalt höher, weshalb diese ausgeschnitten werden sollten. Durch den Kochvorgang wird diese giftige Substanz unschädlich gemacht.

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