Honig in der Küche

Honig wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Er versüßt viele Gerichte und Backwaren und ist ein beliebtes Hausmittel bei Husten. Wir zeigen Ihnen, wie kochen und backen mit Honig gelingt.

Honig im Glas

Honig ist eines der natürlichsten und ältesten Süßungsmittel weltweit. Gewonnen von fleißigen Bienen versüßt er mit angenehmem Geschmackston Marinaden, Speisen und Getränke.

In der Natur leisten Honigbienen einen wichtigen Beitrag. Zahlreiche Pflanzen sind nämlich auf Insektenbestäubung angewiesen. 80% der Bestäubungsarbeit übernehmen unsere Honigproduzentinnen.

Den Naturprodukten der Bienen sagt man außerdem heilende Kräfte nach. Propolis und Gelee Royale finden daher in der alternativen Naturheilkunde häufig Einsatz. 

Wie kochen und backen mit dem goldenen Natursüßsoff gelingt und warum Sie sich beim nächsten Mal freuen sollten, wenn der Honig im Glas kristallisiert, erfahren Sie hier!

Rezepte abwandeln

Honig gilt als gesunde Alternative zu Zucker und Co. Im Rezepten Kristallzucker durch Honig 1:1 zu ersetzen, funktioniert jedoch nicht. Verwenden Sie stattdessen 1/4 weniger Honig und verringern Sie die angegebene Flüssigkeitsmenge um 1 bis 2 EL.

Honig beim Kochen & Backen

Honig sorgt beim Kochen und Backen für einen herrlichen Nebengeschmack. Das gesunde Naturprodukt ist aber temperaturempfindlich. Frischem Honig gehen ab einer Temperatur von 40 Grad Inhaltsstoffe wie Vitamine verloren. 

Wenn es die Rezeptur beim Kochen erlaubt, geben Sie Honig erst zum Ende der Garzeit dazu. Das Gleiche gilt für Heißgetränke: Der Honig kommt zum Schluss.
Das natürliche Süßungsmittel passt zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch wie Schweinsbraten oder Rippchen. In Kombination mit Apfelessig und Sonnenblumenöl verleiht Honig Salatdressings ein tolles Aroma.

Beim Backen empfiehlt sich auskristallisierten Honig. Im Gebäck sorgt er für einen leicht süßlichen und köstlichen Nebengeschmack. Achten Sie jedoch auf die Backzeit, mit Honig im Teig bräunt Gebäck schneller.

Honig zieht Feuchtigkeit an. Mit Honig gebackene Kekse wie Lebkuchen sind trocken und hart, wenn sie aus dem Ofen kommen. Luftfeuchtigkeit macht sie später wieder weich. Für Butterkekse und Spritzgebäck, das mürbe bleiben soll, verwenden Sie besser Zucker.

Die Biene macht den Honig

5.500 ImkerInnen versorgen uns in Niederösterreich mit Honig. Häufig in Kooperation mit Bäuerinnen und Bauern geben sie rund 33.000 Bienenvölkern in Niederösterreich Heimat. 

Bienen sind wichtig für die Bestäubung von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. 80 % aller Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. 

Das Naturprodukt der Bienen ist zähflüssig und kristallisiert. Wird der Honig im Glas fest, so ist das kein Grund zu ärgern. Ganz im Gegenteil: Die Kristallbildung zeigt, dass es sich beim Produkt um hochqualitativen, unverfälschten Honig handelt. 

Bei der Konsistenz gilt, je zähflüssiger, desto besser. 

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