Selbstgemachtes Sauerkraut
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Küchentraditionen von früher neu beleben: Wir verraten, wie Kraut fermentieren funktioniert!

Sauerkraut im Rexglas

Wir zeigen Ihnen, wie Sie selbst Kraut zuhause fermentieren können!

Zutaten

1 kg Weißkraut

12 g Salz

1 TL Kümmel

2 Lorbeerblätter

3 Wacholderbeeren

2 Blätter Weinlaub oder Himbeere

Materialien:

Scharfes, großes Messer und/oder Krauthobel

große Schüssel

Gärtopf oder Rexglas (kein Schraubverschluss)

Gewicht wie Glasplatte oder Stein (abgekocht)

Zubereitung

Den Krautkopf waschen und äußere Blätter abtrennen. 3 große Blätter aufheben.

Den restlichen Kopf vierteln, Strunk entfernen und anschließend hobeln. Falls kein Krauthobel vorhanden ist, Kraut einfach mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Feingeschnittenes bzw. gehobeltes Kraut in eine große Schüssel geben. Salz, Kümmel, Wacholderbeeren und Blätter zugeben, gut durchmischen und kneten.

Die Krautmasse beginnt zu schwitzen und gibt Saft ab. Nach etwa 10 Minuten kneten kann das Kraut in das Gärgefäß gefüllt werden. Kraut gut in den Behälter drücken, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Krautmasse mit den großen Krautblättern abdecken und mit Saft das Gärgefäß auffüllen.

Tipp: Zu wenig Krautsaft fürs Auffüllen? Kein Problem, einfach zusätzliches Wasser mit Salz abrühren und die Salzlacke zum Auffüllen des Behälters verwenden.

Die Krautblätter werden nun mit etwas Gewicht beschwert, so wird sichergestellt, dass das gesamte Kraut unter Saft bleibt.

Deckel auf das Gefäß legen, nicht verschrauben. Bei der Fermentation entsteht Gas, das entweichen muss.

3 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen, anschließend bei 14 bis 16°C lagern. Nach ca. 14 Tagen kann das Sauerkraut verkostet werden.

Tipp: Gärgefäß in ein Suppenteller stellen. Falls Saft überlaufen sollte, bleibt die Küche so sauber.

Hier finden Sie mehr zur Fermentation.

Kraut fermentieren mit Christa Eppensteiner