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Kraut und Kohl als Schlankmacher

Kraut und Kohl sind im Trend. Schlemmen und schlanker werden mit dem gesunden Wintergemüse. 

Kraut, das von zwei Händen gehalten wird
Rank und schlank mithilfe von Kraut

Das ballaststoffreiche Grüngemüse erlebt zurzeit einen wahren Hype. Gesundheitsfördernde Inhaltstoffe wie etwa reichlich Vitamin C,  E sowie B-Vitamine und Mineralstoffe lassen uns vermehrt nach Kraut- und Kohlgemüse greifen. Studien bestätigen nun das frostbeständige Wintergemüse als Schlankmacher.

Wie man Verdauungsprobleme wie etwa Blähungen bereits beim Kochen verhindern kann und was "Sauerkraut" mit weniger Bauchfett zu tun hat, erfahren Sie hier.

Volle Power mit wenig Kalorien

Frische Vitamine sind mit Rot- und Weißkraut, Kohl und Grünkohl auch im Winter garantiert. Über die kalten Monate wird das Wintergemüse frisch geerntet, im Frühjahr ist es als Lagergemüse erhältlich.

  • Wintergemüse als Vitaminbooster

Sein Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen ist kaum zu toppen: 100 Gramm Kraut reichen aus, um unseren Tagesbedarf an Vitamin C zu decken. Kraut enthält zudem bereits in dieser Mini-Portion etwa so viel Calcium wie 200 Milliliter Milch, ideal für gesunde Knochen.

  • Kohl und Kraut als Schlankmacher

Das frostbeständige Wintergemüse schmeichelt Gaumen und Figur. Kraut ist mit 20 bis 26 kcal per 100g besonders kalorienarm. 

Studien haben außerdem gezeigt, dass Milchsäure - die etwa bei der Fermentation von Kraut anfällt - den Bauchfett-Aufbau mindert. Genießen Sie Kraut also nicht nur verkocht, sondern auch fermentiert als "Sauerkraut".

Unbeschwerter Kraut- und Kohlgenuss

Kohl und Kraut sind reich an Ballaststoffen, die zwar gut für unsere Verdauung sind, aber Blähungen verursachen können. Damit Kohl bekömmlicher wird, sollte man ihn zuerst 2 Minuten blanchieren, dieses erste Kochwasser wegleeren, und dann mit frischem Wasser weiterkochen. Krautblätter oder -streifen 2 Minuten in kochendes Wasser legen und mit Eiswasser anschließend abschrecken, schon ist Kraut leichter zu verdauen. Für Krautrouladen empfiehlt es sich, die dicken Rippen vorab rauszuschneiden. 

Krautköpfe auf dem Feld

Kale, Sauerkraut und Smoothies - schon gewusst?

Wussten Sie, dass "Sauerkraut" ins Englische nicht übersetzt wurde? Es heißt also auch in England so. In Deutschland sagt man zu Kraut "Kohl" und zu Grünkohl "Wirsing"

Kraut und Kohl kann man vielfältig verwenden, es werden auch Smoothies oder Kale-Chips daraus gemacht. In den berühmten Green Smoothies steckt jede Menge Grünkohl. Die Idee mit den Chips aus Grünkohl stammt aus der USA: "Kale" ist ein vitaminreicher, kalorienarmer Snack, kann im Backofen gebraten werden, und ist wie "Erdäpfelchips" voller Geschmack für Zwischendurch.