Salatgenuss mit Essigvielfalt

Finger weg vom Fertigdressing! Probieren Sie sich selbst an der Essig Öl Marinade. Wir verraten Ihnen, wie Sie vielseitigen Sommergenuss per Essig in Ihre Salatschüssel bekommen.

Essig und Öl zum Salat - hier gibt's Vielfalt

Essig und Öl unterschiedlichster Sorten bringen Vielfalt in die sommerliche Salatschüssel.

Das Salatdressing "Vinaigrette" ist wohl das bekannteste. In seiner einfachsten Form besteht es aus Essig, Öl, Salz und Zucker. Der Name stammt aus dem Französischen und steht für "Essig". Durch verschiedene Essig- und Ölgeschmacksrichtungen überzeugt es trotz simplem Grundrezept mit Vielseitigkeit.

Wir verraten Ihnen, welcher Essig zu Ihrem gewählten Sommergrün passt und wie man Salat für maximalen Genuss richtig abmacht!    

   

„Schritt für Schritt“ zur Essig Öl Marinade

Essig, Wasser, Öl und Gewürze in einen Becher geben, verrühren und ab damit auf das frische Grün. So haben wohl die meisten das Salatmarinieren von Mama oder Oma im Kopf. 

Heutzutage setzt man vermehrt auf das ‚Anmachen am Tisch‘. Die Dressing-Zutaten werden dabei einzeln, quasi Schritt für Schritt, zugegeben. Für maximalen Genuss sorgen ausgewählte Qualitätszutaten, aber auch die richtige Reihenfolge. 

Essig für Feinschmecker

Essig bringt erfrischende Säure in die Salatschüssel. Neben dem  Klassiker "Apfelessig" wartet eine wahre Essigvielfalt darauf, entdeckt zu werden. Hier verraten wir einige unserer Essigfavoriten und dazu passende Salate. 

Obst- und Fruchtessige

passen zu milden (Gemüse-)Salaten wie Kopf-, Eisberg- und Feldsalat aber auch Mangold und Babyspinat. Zu den süßlichen Essigsorten kombiniert man am besten geschmacksneutrale Öle, wie Sonnenblumen-, Raps-, Traubenkern- oder Distelöl.

Kaltgepresstes Kürbiskernöl zu süßen Essigverführungen ist ein Genusstipp vom Partnerbetrieb Gilli "aÖ - Iss Dialekt"! 

Schon einmal von ‚Birnenbalsamico‘ gehört? Genuss­Bauernhof Distelberger bietet unter dieser Bezeichnung Birnenbalsamessig an, der über 10 Jahre im Mostkeller gereift ist. 

Weinessig

ist ein wahrer Salatallrounder, da er im Geschmack meist sehr neutral ist. Geschmackvolle Öle wie etwa kaltgepresstes Leindotteröl, das Erbsen-/Spargelgeschmack bringt, ergeben einen unvergleichbaren Salatgenuss.

Honigessig

ist eine wahre Rarität. Er verfeinert grobe Salate wie Rucola und Römersalat. Zusätzliches Grün und herrlichen Nussgeschmack erhält man mit Kürbiskernöl!

Kräftige Kräuteressige

mit Knoblauch, Estragon, Rosmarin, Oregano und Co. stehen gerne im Gaumenmittelpunkt. Sie verfeinern daher mildes Sommergrün wie Mangold und Blattspinat. Mit dem Kräutergeschmack harmonieren neutrale Öle wie Sonnenblumen- und Leindotteröl

Salat abmachen, so geht’s!

Warum ist die Reihenfolge beim Marinieren von Salaten so wichtig? Ein weit verbreiteter Abfolgefehler ist die zu frühe Zugabe von Öl.  Es beschickt die Salatzellen, wodurch der erfrischende Essiggeschmack nicht auf den Gaumen kommt sondern in der Schüssel bleibt. Öl daher immer zum Schluss zugeben!

  1. Salat waschen und anschließend abtrocknen/schleudern
  2. Gewürze wie Salz, Pfeffer, frisch gezupften Basilikum und Co. zugeben
  3. Essig gleichmäßig über das Sommergrün verteilen
  4. Salat, Gewürze und Essig vermengen
  5. Honig (flüssig) über den Salat tröpfeln
  6. Öl gleichmäßig über das Sommergrün kippen

Die Faustregel für Essig und Öl ist das Verhältnis 2:1. Ob Essig mit Wasser gestreckt werden muss, entscheidet der Säuregehalt. Kosten Sie den Essig vorsichtig (tropfenweise!) und entscheiden Sie danach. 

Achtung: Essigessenz (25% Säure) muss im Verhältnis 1:4 mit Wasser verdünnt werden!

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