Kürbis – der Kaiser im Garten

Der Kürbis zieht im Spätsommer in unsere Küche ein! Wohlschmeckende Gerichte wärmen an kalten Herbsttagen. 

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Kürbisse sind vielseitig: die gerösteten Kerne sind köstliche und gesunde Knabbereien. Das daraus gepresste Kürbiskernöl ist reich an wichtigen Inhaltsstoffen, köstlich auf Frischkäse und in Salaten und auch als Aufstrich oder Eis unwiderstehlich. 

Speisekürbisse zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Fruchtfleisch und wenig Kernen aus. Die Stärke im Gemüse bildet sich bis zum Herbst gut aus und ist für die sämige Konsistenz verantwortlich, die der Kürbis bei der Zubereitung erhält. Deswegen eignet sich der Kürbis besonders gut für cremige Suppen, Risotto und Püree. Besonders beliebt sind die Sorten Hokkaido-, Butternuss-, Moschus-, Patisson- und Spaghettikürbis. Sie lassen sich gut lagern und sind daher bis ins Frühjahr hinein erhältlich.

Rundum g’sund so ein Kürbis

Der Kürbis verfügt über ein hohes Nährstoffdepot. Große Mengen an Beta-Carotin verleihen dem Fruchtfleisch seine gelborange Farbe. Kürbiskernöl enthält außerdem Beta-Sitosterine, die zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können. Vitamin E schützt vor freien Radikalen, der hohe Kaliumgehalt ist harntreibend und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. Mit 27 kcal/100 g Fruchtfleisch macht Kürbis noch dazu eine gute Figur.

Kürbis tagelang essen

Wenn der ganze Kürbis nicht auf einmal verarbeitet wird, kann der angeschnittene Teil bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden. Die eingetrocknete Schnittfläche kann einfach dünn abgeschnitten werden. Darunter kommt das saftige Fruchtfleisch wieder zum Vorschein. In Stücke oder Würfel geschnitten können Kürbisse auch eingefroren werden.

Tipps zum Lagern von Kürbis

Unverletzte, gesunde Kürbisse kann man gut einlagern, sie halten drei bis sechs Monate: Zuerst härtet man den Kürbis zehn oder mehr Tage an einem warmen Ort aus und legt ihn dann an einen luftigen Platz. Während dieser Zeit ab und zu wenden, damit er gleichmäßig austrocknet. Dann bei 14 bis 18°C und 50 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit auf Holz oder Stroh in einem Lagerraum auflegen. Wichtig ist das regelmäßige Wenden, damit der Kürbis nicht fault.

Bei Lagerproblemen ist der gewählte Ort oft zu kühl und feucht. Kürbisse sind im Wohnzimmer glücklicher als im Erdäpfelkeller, sie können unbedenklich als Wohndekor dienen bevor sie in den Kochtopf wandern. Manche Sorten wie Butternuss oder Muskat reifen nach der Ernte noch nach und schmecken ab November am besten.

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