Vitaminträger von unter der Erde

Knollen- und Wurzelgemüse aus Niederösterreichs Böden ist gesund und stärkt das Immunsystem. Wissenswertes zu den Vitaminlieferanten sowie gesunde Rezepte finden Sie hier!

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Frostige Temperaturen und Neujahresvorsätze verstärken das Bedürfnis nach vitaminreicher Kost. Winter, Frost und natürliche Vitamine lassen sich aber nicht kombinieren, oder? Doch, Knollen- und Wurzelgemüse bringen gesunde Abwechslung in die Winterküche! 

Das Gemüse aus Niederösterreichs Böden ist gesund und stärkt das Immunsystem. Knollen- und Wurzelgemüse bringt zumeist eine gute Lagerfähigkeit mit. Wächst das Gemüse in den warmen Monaten, wird es nach der Ernte eingelagert und ist so über das ganze Jahr regional verfügbar.

Knolle und Wurzel sind Speicherorgan der Pflanzen. Mineralstoffe und Vitamine sind bei ihrem Verzehr garantiert. Wir verraten Ihnen die Vorteile der einzelnen Knollen- und Wurzelgemüsesorte und teilen mit Ihnen vitaminreiche Gerichte!

  • Schwarzwurzel

Haben Sie während der Wintermonate Probleme mit der Verdauung, dann empfehlen wir die Schwarzwurzel. Das Wurzelgemüse ist reich an Ballaststoffen und hilft somit beim Ankurbeln des Verdauungstraktes. Das Wintergemüse versorgt Sie mit Vitamin E, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Kupfer. 

Ähnelt die Konsistenz der Schwarzwurzel jener von Karotten und Pastinaken, schmeckt sie im Aroma dennoch viel intensiver und würziger. 

Salat-Mangel im Winter? Nicht mit Schwarzwurzeln! Diese schmeckt in einen Salat verarbeitet einfach herrlich. Hier finden Sie das Schwarzwurzel Salat Rezept.

  • Karotte

Egal ob im Mittagsgericht, Salat oder auch im Kuchen – Karotten bringen Farbe und Abwechslung in Speisen. Sie wirken verdauungsfördernd und sind reich an Mineralstoffen. Durch ihren Zuckergehalt schmecken sie leicht süßlich und werden daher gerne roh als Snack genossen.

Unser gesunder Karotten-Backtipp: selbstgemachtes Karotten-Nussbrot

  • Pastinake

Pastinaken dürfen in schmackhaften Suppen nicht fehlen. Der würzige, nussige Geschmack der Wurzel stammt von ätherischen Ölen. Diese werden beim Essen für unseren Körper verfügbar und stärken das Immunsystem.

Machen sich Pastinaken herrlich als Suppengemüse, so trauen wir ihnen dennoch mehr zu: Probieren Sie das würzige Gemüse einmal als schmackhaften Pastinaken-Erdäpfelauflauf.

  • Wurzelpetersilie

Die Wurzelpetersilie wird als Gemüse stark unterschätzt. Ist sie als Suppengemüse bekannt, wird sie dennoch kaum zu anderen Speisen verkocht. 

Ihr hoher Gehalt an Vitamin C fördert über die Wintermonate unsere Gesundheit. Die spitz zulaufende Rübe kennt man auch unter den Namen Knollenpetersilie und Petersilienwurzel.

Stärken Sie Ihr Immunsystem und probieren Sie Wurzelpetersilie als Gemüse im winterlichen Gemüse-Risotto.

Tipp: Überlegen Sie Wurzelgemüse selbst anzubauen? Dann empfehlen wir die Wurzelpetersilie. Neben der schmackhaften Wurzel können Sie nämlich auch die Blätter der Pflanze nutzen. Sie schmecken wie Petersilie und sind ideal zum Würzen. 

  • Rettich

Wenn es an Würze im Leben fehlt, dann mangelt es bestimmt an Rettich! Die Schärfe des Gemüses stammt vom Senföl, das in der Wurzel eingelagert ist. Das kurbelt den menschlichen Stoffwechsel an. 

Die Wurzel wird gerne roh verzehrt, gekocht schmeckt sie wie Kohlrabi. Als vitaminreiches Lagergemüse empfehlen wir den Verzehr als Salat: Den Rettich dazu einfach grob raspeln, mit Essig und Öl abmachen sowie mit Salz und Pfeffer würzen. 

  • Knollensellerie

Eine Knolle voller Vitamine hat der Sellerie. Vitamin A, E, C, B1, B2, B12 sowie zahlreiche Mineralstoffe stehen Ihnen beim Verzehr des Wurzelgemüses zur Verfügung. Besonders beliebt ist das Gemüse in Suppen und Saucen wegen seinem kräftigen Aroma. 

Das einfachste Rezept ist gebratener Sellerie, als Haupt- oder Nebenspeise. Den Knollensellerie dazu schälen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl anbraten.

  • Rote Rübe

Besonders viel Eisen und Folsäure enthalten Rote Rüben. Der „roten Bete“ wird auch nachgesagt, den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten zu senken. 

Rote Rüben werden gerne zu Salaten veredelt. Wie wäre es zur Abwechslung aber einmal mit einer Suppe? Unsere Rote Rübe Suppe mit Kren erfreut sich großer Beliebtheit!

  • Erdapfel

Zu guter Letzt kommt der Klassiker: Der Erdapfel. Woher der Name des Knollengemüses kommt, ist nicht schwer zu erkennen. Die apfelförmige Knolle wächst Juni bis Oktober in der Erde heran.

Erdäpfel sind wahre Energieträger. Sie liefern uns natürlichen und gesunden Mehrfachzucker. In den halten Wintermonaten empfehlen wir die Erdäpfel verkocht zu einer warmen Erdäpfel-Brotsuppe. Die wärmt mit Sicherheit!

Dass man die Erdäpfel Kartoffeln nennt, ist wohl bekannt. Kennen Sie aber den Begriff „Grundbirnen“? So nennt man die Knollen im südlichen Niederösterreich.

Weiterführende Links

Wintergemüse: Wie schmecken die kalten Monate?

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saisonale Küche: Hier finden Sie Rezepte passend zur Saison!

Rezepttipps

Schwarzwurzel-Salat
Karotten-Nussbrot
Pastinaken-Erdäpfelauflauf
Cremiges Gemüse-Risotto mit Einkornreis und Käse
Rote Rüben Suppe mit Kren
Erdäpfel-Brotsuppe