Rhabarber, denn sauer macht lustig!

Rhabarber kann mit seinem unverwechselbaren Geschmack vielseitig in der Küche verwendet werden. 

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Rhabarber ist ein Knöterichgewächs und zählt zum Gemüse. Trotzdem schmeckt er uns vor allem als Saft oder Süßspeise. Wer nur süße Zubereitungsvarianten kennt, verpasst etwas: Rhabarber passt hervorragend zu Fleisch. 

Bis Ende Juni kann man Rhabarber bedenkenlos ernten, dann sollte man, zum Schutz der Pflanze, eine Pause einlegen. Rhabarber sollte vor dem Winter noch einmal so groß werden wie im Frühling, damit er genug Kraft für das nächste Jahr hat.

Rhabarber hat viel Oxalsäure

Der frisch-herbe Geschmack des Rhabarbers kommt von der Oxalsäure. Der Gehalt an Oxalsäure ist abhängig von Sorte, Düngung und Erntezeit. Laut Volksmund sollte in den Monaten mir „r“, also von September bis April, kein Rhabarber gegessen werden. 

Wer an Rheuma, Nieren- oder Gallenproblemen leidet, sollte auf den Genuss von Rhabarber verzichten. Schält man die Stangen und blanchiert sie kurz, vermindert das die Oxalsäure und macht sie leichter verdaulich. Der gleichzeitige Verzehr von Milchprodukten, z.B. Topfencremen oder Rahmsaucen mit Rhababerkompott, gleicht mögliche Kalziumverluste im Körper aus, die durch die Oxalsäure entstehen können.

Rhabarberstengel essen, Blätter nicht

Das Gemüse ist gesund. Es ist reich an Vitamin C und Kalium, wirkt entwässernd, verdauungsfördernd, blutreinigend und entschlackend. Generell gilt, dass rotstielige Sorten weniger sauer und feiner im Aroma sind.

Im Gegensatz zu den Stängeln haben die Blätter sehr hohe Mengen von Oxalsäure und eignen sich nicht zum Verzehr.

Rhabarber aus dem Himalaja

Die pflegeleichte, anspruchslose Rhabarberpflanze ist leicht zu kultivieren. Ursprünglich stammt Rhabarber aus dem Himalajagebiet. Nach einer langen Reise über Russland und England wird er seit Mitte des 18. Jahrhunderts auch bei uns angebaut.

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