Feiern im Fasching

Der Fasching ist die Zeit der Bälle und ausgelassenen Feste. Mit diesen Tipps wird Ihr Faschingsfest zum Hit!

Krapfen

Fasching, das ist die Saison vor der sechswöchigen Fastenzeit. Er beginnt am 11. November und endet mit dem Aschermittwoch. Früher rieten Mönche, im Fasching kräftigende und nährstoffreiche Nahrung zu sich zu nehmen, um für die karge Fastenzeit gerüstet zu sein. Noch heute wird im Fasching gerne gegessen, getrunken und gefeiert.

Bewusst feiern

Fasching feiern und dabei auf die Umwelt achten, das geht. Wir haben ein paar Tipps für Sie:

Kaufen Sie regional ein: Aus regionalen Zutaten lassen sich herrliche Buffetsnacks wie Aufstrich-Häppchen, knackige Snacks und kräftige Eintöpfe zaubern.

Greifen Sie beim Fisch zu heimischen Arten wie Forelle, Zander oder Wels. Das schont die Bestände bedrohter Meeresfische und die Transportwege sind kürzer. Heimischer Fisch passt gut in eine kräftige Fischsuppe oder in Sandwiches mit geräucherter Forelle und Oberskren.

Obstsäfte von regionalen AnbieterInnen, am besten in Mehrweggebinden, sind die optimalen Erfrischungsgetränke für die klimafreundliche Faschingsparty.

Setzen Sie auf Obst und Gemüse der Saison: Der Winter bietet mehr saisonale Lebensmittel, als viele annehmen. Erdäpfel, Karotten und Zwiebel sind sogar das ganze Jahr über aus österreichischer Produktion erhältlich und vielseitig in der Küche einsetzbar. Gemüsesticks aus regionalen und saisonalen Sorten wie Karotten oder Kohlrabi sind ein gesundes "Fingerfood". Dazu passen frische Aufstriche, ein herzhafter Joghurtdip oder eine würzige Kräutersauce.

Machen Sie Partysnacks selber: Fertigprodukte sind oft teurer und kalorienreicher als Selbstgemachtes. Chips aus Brot, Kürbis oder Erdäpfeln bereiten Sie zu Hause im Backrohr ohne Fett zu. Popcorn ist weniger fett als Chips oder Snips und es enthält viele Ballaststoffe. Sein Antioxidantien-Gehalt ist vergleichbar mit dem von Weizenkleie und Vollkornweizen. Antioxidantien wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Zur Herstellung von Popcorn wird das ganze Korn verarbeitet. Leider enthalten fertig gekauftes Popcorn und Mikrowellenprodukte eine extra Portion Fett, das beim Selbermachen wegfällt.

Faschingszeit ist Krapfenzeit

Als Vorbereitung auf die Fastenzeit ist es Tradition, in Fett herausgebackene Krapfen aus Hefeteig zu essen. Der „perfekte“ Krapfen enthält nicht zu viel und nicht zu wenig Marillenmarmelade. Sie darf nicht aus dem Teig spritzen, wenn jemand in die gegenüberliegende Seite beißt.

In vielen Gegenden Niederösterreichs sind Bauernkrapfen sehr beliebt. Sie sind breiter, flacher und oft  knuspriger. Die Marmelade wird auf der Oberseite des Krapfens verteilt. 

Tipps fürs Krapfenbacken

  • Je mehr Dotter Sie für den Teig verwenden, desto mürber und farblich schöner wird der Krapfen.
  • Um die Frische der Hefe zu kontrollieren, setzen Sie ein Dampfl als Gärprobe an: Dazu Hefe mit Mehl und Zucker in leicht erwärmter Milch verrühren und das Aufgehen beobachten.
  • Den aufgegangenen Teig so lange schlagen, bis er sich vom Rand des Gefäßes und vom Knethaken löst. Der Teig soll hell und auf keinen Fall zu fest sein.
  • Gut gegangener Teig hat eine zarte Haut und glänzt nicht mehr. Sein Volumen soll sich in etwa verdoppeln.
  • Zum Herausbacken qualitativ hochwertiges, frisches Fett, möglichst geschmacksneutral, wie zum Beispiel Sonnenblumenöl verwenden.
  • Marillenmarmelade ist Tradition. Für Abwechslung sorgt fruchtige Dirndl- oder Kriecherlmarmelade.

Schnelle Restlküche mit Krapfen

  • Backen Sie Krapfen vom Vortag wieder auf. Eine kleine Schüssel Wasser im Backofen sorgt dafür, dass die Krapfen nicht austrocknen.
  • Nicht gefüllte Krapfen auseinanderschneiden und in einer beschichteten Pfanne langsam anrösten. Mit warmer Vanillesauce anrichten.
  • Probieren Sie ein Schichtdessert mit alten Krapfen: fein gewürfelt und abwechselnd mit Joghurtcreme, Fruchtmus oder Marmelade im Glas geschichtet, sind ein optisches und geschmackliches Meisterwerk. Ein weiterer Klassiker ist der Scheiterhaufen.

Weiterführende Links

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen