Frischer Wintersalat mit wenig Nitrat

Frisches Blattgrün hat auch im Winter Saison. Sogenannte Wintersalate bringen leichte Kost mit reichlich Vitamin C und wenig Nitrat. Wir verraten Ihnen regionale Wintersalat-Sorten!

Salatkopf in einer Hand

Regionaler Salatgenuss ist auch im Winter möglich.

Feldsalat, Radicchio und Co. sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und bringen den typischen, leicht bitteren Geschmack. Ihre Bitterstoffe schmeicheln zwar nicht dem Gaumen, sie stimulieren aber unseren Appetit, helfen so bei Übelkeit, wirken reinigend und unterstützen unsere Verdauung.

Gehen Sie bei Salat mit der Saison. So können Sie das Blattgrün stets mit möglichst niedrigem Nitratgehalt genießen!

Hier erfahren Sie mehr zu den Wintersalatsorten:    

Tipp: So verringern Sie den Nitratgehalt noch zusätzlich!

Wintersalat-Sorten im Überblick

1. Endiviensalat

Roh wird die Endivie gerne als Salat genossen, warm dient sie als Spinat- oder Mangoldersatz. Durch den nur leichten bitteren Geschmack lässt sich das Blattgemüse gut mit anderen Salatsorten mischen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das gelbe Herz zweidrittel des Gemüses ausmacht - das zeigt an Qualität.

Zubereitungstipp: Durch 5- bis 10-minütiges Einweichen in Wasser werden Bitterstoffe gelöst. Kombinieren Sie Endiviensalat mit gekochten Erdäpfeln, sie nehmen dem Blattgemüse ebenfalls an Bitterkeit.

  • Saison: Mai bis Dezember 

2. Vogerlsalat

Der Vogerlsalat - auch Feldsalat genannt - ist mit 35 mg pro 100 g der vitaminreichste unter den Salaten. Reiche Mengen an Vitamin C, Eisen, Folsäure und Vitaminen aus dem B-Komplex machen ihn für den menschlichen Körper besonders wertvoll.

Seine würzig nussige Geschmacksnote überzeugt am besten angereichert mit Ziegenkäse oder in Kombination mit Erdäpfelsalat.

  • Saison: Oktober bis April

3. Radicchio

Radicchio ist für seine bittere Geschmacksnote bekannt. Um ihn etwas bekömmlicher zu machen, entfernen Sie Strunk und Rippen.

Mischen Sie Radiccio mit milderen Wintersalaten, wie etwa Feldsalat oder Zuckerhut. Joghurtdressings gleichen die Bitterstoffe ebenfalls aus.

  • Saison: September bis November frisch, bis Februar als Lagerware
Wintersalatsorten mit Erklärbild

4. Zuckerhut

Die länglichen, lockeren Salatköpfe sind auch als „Fleischkraut“ bekannt. Ihr Name kommt nicht vom süßen Geschmack, sondern von der Wachsform.

Der Zuckerhut ist wie Chicorée- und Endiviensalat leicht bitter im Geschmack. Auch hier hilft kurzes Einweichen in lauwarmes Wasser Bitterstoffe zu lösen.

  • Saison: September bis November frisch, bis Februar lagerfähig

5. Chicorée

Chicorée-Rüben bzw. Knospe sind blass und zart, sie werden gerne als Rohkostsalat genossen. Gedünstet, in Salzwasser gekocht oder kurz angebraten schmeckt das Blattgemüse auch warm.

Der Chicorée-Strunk enthält die meisten Bitterstoffe. Entfernen Sie ihn für einen angenehmeren Geschmack!

  • Saison: Oktober bis März

Nitratgehalt verringern

Ein hoher Anteil an Nitrat wirkt sich negativ auf die menschliche Gesundheit aus. Sommersalate gelten im Winter als besonders nitratreich - das liegt an der Aufzucht im Gewächshaus und den kürzeren, sonnenärmeren Tagen. Greifen Sie daher zu den angepassten, saisonalen Wintersorten!

Wasserführende Blattteile reichern besonderes viel Nitrat an, entfernen Sie daher Stiel, Blattrispen und die äußeren Blätter.

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