Eiszeit

Kein Sommer ohne Eis! "So schmeckt Niederösterreich"-Partnerbetriebe verwöhnen mit Eiskreationen. Speiseeis kann man auch einfach selber machen, mit und ohne Eismaschine.

Fruchteis mit Beeren

Speiseeis kann man selbst machen, oder auch einfach von "So schmeckt NÖ"-Partnerbetrieben beziehen.

ÖsterreicherInnen sind echte Eis-Fans mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund sieben Liter Eis pro Jahr. Ob die Geschichte des Speiseeis nun in China beginnt oder im arabischen Raum, ist schwer nachzuvollziehen. Spätestens die alten Römer waren begeisterte Eisesser. Dazu wurde Schnee vom Vesuv oder vom Ätna mit Früchten oder auch mit Honig und Gewürzen gemischt. Diese Eisvariationen sind wohl eher mit Sorbets zu vergleichen, denn dieses Wasser-Frucht-Eis bestand ursprünglich aus gestoßenem Natureis oder Schnee mit Fruchtsaft vermischt.

Sorbets selbstgemacht

Um ein Sorbet herzustellen, gießt man die Masse in eine Nirostaschüssel mit flachem Boden und gibt sie ins Gefrierfach. Die Masse sollte stündlich gut durchgerührt oder gemixt werden, damit sie gleichmäßig gefriert und keine großen Eiskristalle entstehen. Danach wird die Masse abermals eingefroren, bis eine homogene Masse entsteht. Man sollte das Sorbet 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühlfach nehmen, damit es nicht zu fest ist.

Selbstgemachtes Eis mit Eismaschine

Wer viel und oft Speiseeis macht, ist mit einer Eismaschine gut beraten. Die Geräte kühlen und rühren die Zutaten, bis sich daraus eine homogene Creme bildet. Bei der Eisherstellung werden zuerst alle Zutaten vermischt und dann in die Eismaschine gefüllt. Die Zutaten sollten bereits kühl sein, dann wird die Mischung schneller fest. Wichtig ist, dass sich der Zucker auflöst, bevor die Masse in der Maschine ist. Deshalb eignen sich Puderzucker, Honig oder Sirup zum Süßen. Alkohol kann so manches Eis veredeln, doch verlängert sich durch die Zugabe der Gefriervorgang und die Konsistenz wird weicher.

Eis selbstgemacht ohne Eismaschine

Ohne Eismaschine kann man die Eismasse in einer niedrigen Nirostaform im Tiefkühler gefrieren lassen. Nach 2-3 Stunden sollte nach gelegentlichem Durchrühren die gewünschte Konsistenz erreicht sein. Das Rühren ist wichtig, damit das Speiseeis gleichmäßig durchfriert, schön cremig wird und keine zu großen Eiskristalle entstehen. Ähnlich wie beim Sorbet. 

Joghurteis selbstgemacht

Gefrorenes Joghurt ist eine leichte Alternative zum herkömmlichen Eis. Je nach Lust und Laune kann das fertige, gefrorene Joghurt anschließend mit sogenannten „Toppings“ verfeinert werden. Insbesondere frisches Obst, Nüsse, Keksbrösel oder Fruchtsaucen eignen sich gut. Für "Frozen Yoghurt" das Joghurt mit etwas Zuckersirup abschmecken und mischen. Schlagobers sehr steif schlagen, dann langsam und gleichmäßig unter das Joghurt heben. So wird die Masse schön luftig. Die fertige Creme zugedeckt einfrieren und in den nächsten sechs Stunden immer wieder umrühren. Die Joghurtcreme ist dann fertig, wenn die Konsistenz härter als normales Joghurt, aber weicher als normales Eis ist.

Eis richtig aufbewahren

Selbstgemachtes Speiseeis kann in speziellen Gefrierboxen mit Deckel im Tiefkühlfach etwa zwei Wochen aufbewahrt werden. Eis wird zum Teil aus rohen Zutaten (Eiern) angefertigt. Daher ist Hygiene bei der Herstellung oberstes Gebot. Ist das Eis erst einmal gefroren, vermehren sich Bakterien zwar nicht, sterben aber auch nicht ab. Einmal aufgetautes Eis sollte daher nicht nochmals eingefroren werden.

Parnterbetriebe mit Eisangebot

Eis mit regionalen Zutaten und Milch aus Niederösterreich steht hoch im Kurs! Familie Blochberger ist bekannt als Eisgreissler. Ebenfalls im südlichen Niederösterreich beheimatet ist Familie Lechner mit ihrem Bauernhofeis. Familie Gebetsberger aus Stephanshart und Bio-Hansinger aus Kilb verwöhnen im Mostviertel. Das regionale Bauernhofeis hat eine hohe Qualität, die man auch schmeckt. Leo Bachinger bietet in Kirchberg und St. Pölten frisches Eis an. Konditorei Hagmann in Krems ist ebenfalls zu empfehlen. 

Rezepte

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