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Schwammerl und Pilze

Heimische Speisepilze sind ein Genuss. Wer selbst Schwammerln und Co. sammeln möchte, sollte diese Regeln beachten.

Steinpilze im Wald
© Gnter Menzl - Fotolia

Gern in den Küchen gesehen sind Eierschwammerl, Steinpilze, Herbsttrompeten und Hallimasch. Von einer cremigen Pilzsauce bis zu einem bissfesten Eierschwammerlsalat sind sie vielseitige Köstlichkeiten.

Verwechslungsgefahr bei Pilzen

Viele Schwammerln und Speisepilze haben giftige Doppelgänger. Champignons und der giftige Knollenblätterpilz oder der rötende Wulstling und der giftige Pantherpilz schauen auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich aus.

Regeln für den Waldpilzgenuss

  • Informieren Sie sich, ob das Sammeln in dem jeweiligen Gebiet erlaubt ist. Grundsätzlich dürfen für den Eigenbedarf 2 kg pro Tag und Person gesammelt werden. In geschützten Gebieten wie Nationalparks kann das Pilzesammeln verboten sein.
  • Ernten Sie nur Pilze, die Sie einwandfrei bestimmen können.
  • Schneiden Sie Pilze ab, beim Ausreißen könnten Myzelien geschädigt werden.
  • Überalterte, madige oder ungenießbare Pilze unbeschädigt stehen lassen. Sie sind für das Ökosystem Wald wichtig.
  • Pilze filtern den Boden regelrecht und können Schwermetalle einlagern. Es wird daher empfohlen pro Woche nur 250 Gramm Waldpilze zu essen.
  • Lagern Sie die Pilze richtig und verzehren bzw. verarbeiten Sie sie rasch.
  • Wenn man die Pilze mit über 70°C zubereitet, wird der kleine Fuchsbandwurm unschädlich gemacht.

Rezepte

Einkornrisotto mit Pilzen 
Ravioli mit Pilzfüllung 
Steinpilzrisotto

Weiterführende Links

Naturland-Knigge: Wo darf man Pilze sammeln?
Universität Wien: Pilzauskunftstellen in Österreich

Letzte Aktualisierung: 16.07.2018