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Küchenwissen

Krapfen selber backen

Bis zum Aschermittwoch bezaubert uns die Faschingszeit, die Zeit der Bälle und ausgelassenen Feste. Lesen Sie mehr über den süßen Verführer der Saison und gewinnen Sie ein Jahresabo von Kochen & Küche!

Marmeladekrapfen
© janimir - istock.com

In vergangenen Zeiten rieten Mönche kräftige und nährstoffreiche Nahrung zu sich zu nehmen, um für die karge Fastenzeit gerüstet zu sein. Statt Brot wurden die wesentlich energiereicheren Krapfen aus Hefeteig zur Stärkung in Fett herausgebacken.

Inzwischen gibt es verschiedenste Sorten von Krapfen, kreativ gefüllt, mit Schokolade überzogen oder fein glasiert. Der „perfekte“ Krapfen ist mit nicht zu viel und nicht zu wenig Marillenmarmelade gefüllt – sie darf nicht auf der einen Seite herausspritzen, wenn man in die andere hineinbeißt. In vielen Gegenden Niederösterreichs ist auch der Bauernkrapfen sehr beliebt. Sie sind breiter und flacher, oft auch knuspriger, und die Marmelade wird auf der Oberseite des Krapfens verteilt. 

Wann ist Fasching?

Der Fasching beginnt am 11. November und endet mit dem Aschermittwoch, der vom beweglichen Datum des Ostersonntags abhängt. Der frühestmögliche Aschermittwoch ist der 4. Februar, der späteste der 10. März. Damit ergeben sich sehr kurze und sehr lange Faschingszeiten.

Rezepte mit alten Krapfen

Wenn Krapfen von einem Fest übrig bleiben, backen Sie sie einfach wieder auf. Eine kleine Schüssel Wasser im Backofen sorgt für die nötige Feuchtigkeit, damit die Krapfen nicht austrocknen.
Nicht gefüllte Krapfen kann man aufpeppen, indem man sie auseinanderschneidet, in einer beschichteten Pfanne langsam anröstet und mit warmer Vanillesauce anrichtet.
Auch als Schichtdessert, also fein gewürfelt und abwechselnd mit Joghurtcreme, Fruchtmus oder Marmelade im Glas geschichtet, sind sie ein optisches und geschmackliches Meisterwerk. Ein Klassiker ist auch der Scheiterhaufen.

Krapfenrezepte und Tipps

  • Je mehr Dotter Sie für den Teig verwenden, desto mürber und farblich schöner wird der Krapfen.
  • Um die Frische der Hefe zu kontrollieren kann man ein Dampfl als Gärprobe ansetzen: Hefe mit Mehl und Zucker in leicht erwärmter Milch verrühren und das Aufgehen beobachten.
  • Den aufgegangenen Teig so lange schlagen, bis er sich vom Rand des Gefäßes und vom Knethaken löst. Der Teig soll hell und auf keinen Fall zu fest sein.
  • Gut gegangener Teig sollte eine zarte Haut haben und nicht mehr glänzen. Sein Volumen soll sich ca. verdoppelt haben.
  • Zum Herausbacken qualitativ hochwertiges, frisches Fett, möglichst geschmacksneutral, wie z.B. Sonnenblumenöl verwenden.
  • Marillenmarmelade ist Tradition, probieren Sie etwas Neues aus, wie z.B. fruchtige Dirndl- oder Kriecherlmarmelade.

Krapfenrezepte

Marmelade-Krapfen
Bauernkrapfen
Scheiterhaufen (mit Krapfen)

"Kochen und Küche"-Rezept: Krapfen aus dem Backofen
"Kochen und Küche"-Rezept: Vegane Krapfen

Weiterführende Links

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"Kochen und Küche" präsentiert verschiedene Krapfenvarianten und noch mehr Rezepte 

Letzte Aktualisierung: 29.01.2018