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Rezepte

Windringe

Ein Blickfang auf jedem Christbaum: klassisch, knallig, pastellig, alles ist möglich.

Saison: Weihnachten

Windbäckerei mit Zuckerperlen
© Simone Andress - fotolia.com

Zutaten

200 g Eiweiß (ca. 6 große Eier)

150 g feiner Kristallzucker

150 g Puderzucker

1 Prise Salz

1 TL frischer Zitronensaft

Zubereitung

Backofen auf 110 °C vorheizen. Eier ganz sorgfältig trennen und darauf achten, dass sich kein Eigelb und keine Schale zum Eiweiß verirrt. Zum Schneeschlagen immer ein fettfreies, trockenes Gefäß ohne jegliche Rückstände benutzen.

Eiweiß mit Kristallzucker, Zitronensaft und Salz zu steifem Schnee schlagen. Weiterschlagen und dabei den Puderzucker nach und nach zufügen, bis der Eischnee seidig glänzt. Vorsicht! Eischnee darf nicht überschlagen werden, sonst wird er körnig und fällt in sich zusammen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Loch- oder Sterntülle (ca. 10 mm Ø) füllen und Ringe auf die Bleche spritzen. Die Ringe sollten nicht zu nah beieinanderliegen, da sich das Baiser ausdehnt.

Windringe eine Stunde lang bei 110 °C backen – sie werden eher getrocknet als gebacken. Damit sie weiß bleiben, muss die Hitze auf 95 °C verringert und die Backzeit auf 2 Stunden verlängert werden. Nach dem Ausschalten des Ofens werden die Windringe noch 4-6 Stunden, am besten über Nacht, im Backofen gelassen. Wenn sie lange genug im Ofen bleiben und durch und durch trocknen, werden sie auch innen knusprig.

Die fertigen Windringe in einen luftdicht verschlossenen Behälter geben. Völlig trocken kann man sie ein bis zwei Wochen aufbewahren.

Tipp 1: Bunte Windringe

Windringe kann man bunt gestalten, indem man Lebensmittelfarbe oder natürliche Zutaten in die Eischneemasse beifügt (gehackte Pistazien, geriebene Orangen- oder Zitronenschale oder zerdrückte, gefriergetrocknete Himbeeren). Einfach die Masse in verschiedene Schüsseln aufteilen, die Zutaten oder nach Anleitung die Lebensmittelfarbe dazugeben und gut verrühren. Wer mag verziert die Windringe vor dem Backen mit bunten Zuckerperlen.

Tipp 2: Tupfen statt Ringe

Statt Windringen kann man auch mit einem Löffel kleine Tupfen formen. Nach dem Backen können sie mit dünnen, bunten Bändern kunstvoll umschlungen auf den Christbaum gehängt werden.