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Saison-Themen

Winterspeck ade!

Nach den (Weihnachts)Feiertagen sitzt die Hose manchmal enger, das T-Shirt scheint geschrumpft zu sein. Wir geben einfache Tipps, wie Sie auf Ihre Linie achten und trotzdem nicht auf den Genuss verzichten.

Karotten mit Maßband
© Gina Sanders - Fotolia.com

Wintergemüse pflegt den Körper

Zahlreiche heimische Gemüsesorten wie Erdäpfel, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Karotten und verschiedenste Kraut- und Kohlarten versorgen uns mit Vitamin C und sind zudem kalorienarme Sattmacher. Hülsenfrüchte, Getreide und Vollkornprodukte gehören unbedingt auf unseren Speiseplan, da sie eine gute Ballaststoffquelle sind und für eine geregelte Verdauung sorgen. Zudem punktet das Wintergemüse mit einem weitaus geringeren Kaloriengehalt im Vergleich zu deftigen Speisen und versorgt uns mit hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen.

Um nur einige Beispiele für die Wirkung von Wintergemüse zu nennen, sei hier notiert, dass Pastinaken Magen- und Darmbeschwerden lindern, harntreibend wirken und die Atmung erleichtern. Topinambur beeinflusst die Darmflora günstig und stabilisiert außerdem den Blutzuckerspiegel. Beide Gemüsearten eignen sich gut für Suppen, Püree und Aufläufe. Nach den üppigen Festtagen hoffen viele auf die schlank machende Wirkung der Krautsuppe. Kraut ist besonders reich an Vitamin C, ein guter Lieferant von B-Vitaminen, Kalium, Magnesium und Calcium und enthält außerdem noch reichlich Ballaststoffe.

Gedünstetes und leicht verfeinertes Wintergemüse ist eine köstliche Beilage zu gekochtem Rindfleisch, magerem Schweinfleisch oder auch gebratenem Fisch. Tipp: Bevorzugen Sie heimischen Fisch! Zander, Karpfen und Forelle werden nicht um die halbe Welt transportiert und die Bestände von bedrohten Meeresfischen werden geschont.

Geheimtipp: Erdäpfel

Erdäpfel sind rundum gesund! Kalium, Magnesium und Vitamin C sorgen dafür, dass die Abwehrkräfte gestärkt werden. Zudem wirkt sich der hohe Kaliumgehalt günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Die Kohlenhydrate sorgen für ein schnelles Sättigungsgefühl, Energie und gute Laune. Damit nicht allzu viele Inhaltsstoffe verloren gehen, sollten Erdäpfel nur kurz gewaschen und mit der Schale gedünstet oder gedämpft werden. Da sich Vitamine und Mineralstoffe direkt unter der Schale befinden, Erdäpfel sehr knapp geschälen.

Die vielen verschiedenen Erdäpfelsorten und Kochtypen (mehlig, festkochend, vorwiegend festkochend) sorgen für eine Geschmacks- und Rezeptvielfalt. Gedünstet mit Butter, gebraten mit Öl oder geröstet mit einem Löffel Kräuterrahm werden Erdäpfel zum genussvollen Schlankmacher. Erdäpfel enthalten mit 70 kcal/100 g weniger Kalorien als Brot, Reis und Nudeln.

Würzig und wärmend

Wärmende Gewürze dürfen im Winter nicht fehlen. Egal ob in pikanten Gerichten oder in wärmenden Heißgetränken: Anis, Chili, Fenchel, Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Pfeffer und Zimt „heizen“ unserem Körper ordentlich ein. Außerdem sind sie gut für unser Verdauungssystem, regen den Appetit an und fördern die Magensaftproduktion und Darmtätigkeit. Dies kommt uns gerade beim üppigen Essen an den Festtagen sehr entgegen.

Trinken, trinken, trinken

Vor dem Essen zu trinken verhindert, dass Sie aufgrund des Durstgefühls zu viel essen. Leitungswasser, Mineralwasser, gespritzte Obstsäfte oder ungesüßte Kräutertees löschen den Durst, liefern kaum Kalorien und gleichen den Mineralienhaushalt aus. Das ist besonders im Winter wichtig, weil trockene Heizungsluft die Atemwege leicht austrocknet und dadurch Erkältungen fördert.

Genuss braucht Weile

Essen Sie langsam und legen Sie Pausen zwischen den verschiedenen Gängen ein. So haben Sie Zeit, auf Ihr Sättigungsgefühl zu achten. Der klassische Verdauungsspaziergang bringt wieder Schwung und Energie für den Nachmittag und hilft noch dazu, überschüssige Kalorien abzubauen.

Tipp: Wann welches Obst und Gemüse bei uns Saison hat, erfahren Sie im Saisonkalender.

Rezepte

Türnitzer Saiblingsfilet auf Krengemüsebällchen
Wels auf Erdäpfeldach
Backblecherdäpfel mit Rosmarin
Wintergemüse aus dem Ofen
Krautsuppe