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GenussbotschafterInnen

Thomas Sykora

Der ehemalige Profiskifahrer legt beim Einkauf besonders Wert auf biologische und regionale Lebensmittel und sieht keinen Widerspruch zwischen Sport und Genuss.

Thomas Sykora
© GEPA

Name: Thomas Sykora
Sternzeichen: Stier
Familie: verheiratet, 5 Kinder
Wohnort: Ybbsitz
Beruf: Unternehmer, Experte beim ORF
Hobbys: Rad fahren, Bergwandern, Golf

Lieblingsessen: Ganserl mit Krautnockerl und Backhendel mit Kartoffelsalat

Persönliches Rezept von Thomas Sykora: Ganserl mit Krautnockerl (ein Rezept der Familie Sykora)

Was bedeutet für Sie Genuss? Für Sie als Sportler – gibt es einen Widerspruch zwischen Sport und Genuss?
Genuss bedeutet für mich, dass ich durch den Sport auch einen Schweinebraten oder einmal ein Ganserl genießen kann. Es gibt also keinen Widerspruch zwischen Sport und Genuss, sondern der Sport führt dazu, dass man einen gewissen Genuss erleben kann. Natürlich versucht man, sich als Sportler gesund zu ernähren. Wenn man das jahrelang macht, schmeckt einem gesundes Essen dann auch am besten und man kann es richtig genießen.

Wie sind Ihre Essgewohnheiten?
Das Frühstück ist mir heilig. Ansonsten denke ich mir, dass ich Essgewohnheiten habe wie ein normaler Österreicher. Ich esse sehr gerne Fleisch (da muss ich mich oft ein bisschen zurückhalten). Das Problem ist, dass ich sehr viel reise und viele Termine habe und daher zu schnell esse.

Kochen Sie selbst oder lassen Sie sich bekochen?
Da ich sehr viel unterwegs bin, bekochen mich oft fremde Küchen. Selber koche ich nur in seltenen Fällen. Meine Frau Verena ist eine ausgezeichnete Köchin – meistens kocht sie – was für alle Beteiligten das Beste ist.

Mit welchen Produkten bzw. Zutaten kochen Sie am liebsten?
Am liebsten kochen wir mit den Produkten aus dem hauseigenen Gemüse- und Kräutergarten. Es ist toll, wenn man in den Garten geht und sich die Zutaten ganz frisch holt, um ein köstliches Essen zuzubereiten.

Worauf legen Sie Wert beim Einkaufen?
Wir kaufen unsere Lebensmittel in einem Bioladen in Waidhofen. Ich lege darauf Wert, dass die Produkte biologisch und regional sind.

Welche Lebensmittel haben Sie immer zu Hause?
Wir haben immer Joghurt daheim (für unseren Sohnemann). Außerdem Milch, Obst (Äpfel, Birnen, Bananen), Brot ist immer eingefroren, Reis und Nudeln. Meine Frau hat die Gabe, dass sie, auch wenn der Kühlschrank leer zu sein scheint, aus ganz wenigen Zutaten etwas Gutes zaubert.

Wenn Sie ein Lebensmittel wären, welches wären Sie?
Ich denke, ich wäre eine Zwetschke auf einem Baum, denn da hätte ich eine gute Aussicht. Das wäre mir lieber als eine Karotte in der Erde zu sein.

Niederösterreich ist ja ein wahres Land für Genießer. Welchen Bezug haben Sie zur niederösterreichischen Kulinarik?
Natürlich habe ich einen Bezug zur niederösterreichischen Kulinarik. Aufgrund der vielen Ehrungen des Landes, wo ich oft eingeladen bin, kann ich in vielen ausgezeichneten Restaurants Niederösterreichs essen. Im Großraum Waidhofen (meine Heimatregion) gibt es großartige Wirte, wo wir gerne essen hingehen. Die Niederösterreicher sind sehr stolz auf ihren Wein. Obwohl es mich persönlich stört, dass Niederösterreich in der Werbung auf Kulinarik und Wein beschränkt wird, muss ich sagen, dass der Wein wirklich eine Besonderheit Niederösterreichs ist.

Haben Sie einen Genuss-Tipp für unsere Leserinnen und Leser?
Treiben Sie vor dem Essen Sport, dann schmeckt es umso besser und man kann sich erlauben, ein bisschen mehr zu essen!