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GenussbotschafterInnen

Stephan Pernkopf

Für den NÖ LH-Stellvertreter steht der gemeinsame Genuss im Zentrum. Frische regionale Produkte köstlich zubereitet und die richtige Gesellschaft machen ein schönes Essen aus.

Stephan Pernkopf
© weinfranz

Name: Dr. Stephan Pernkopf
Sternzeichen: Löwe
Familie: verheiratet
Wohnort: Weinzierl bei Wieselburg
Beruf: LH-Stellvertreter
Hobbys: Klarinette spielen & Musik hören, Wandern, Bewegung in der Natur

Lieblingsessen: G’füllt’s Bauchfleisch mit Krautsalat

Genuss-Tipp von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf: Mein persönlicher Genuss-Tipp für all diejenigen, die gerne gut essen: Greift zu regionalen Produkten! Regionale Produkte schmecken einfach besser, frischer und schonen die Umwelt, weil sie keinen langen Transportweg hinter sich haben. Durch den Kauf von regionalen Produkten unterstützt man die heimische Landwirtschaft und auf diesem Weg bleibt die Wertschöpfung im Land. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch die verantwortungsvolle Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern bleibt unsere schöne Naturlandschaft erhalten, von der wir alle profitieren. Sie sehen, es gibt nur eine Alternative: Den Kauf von heimischen Produkten!

Persönliches Rezept von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf: G'füllt's Bauchfleisch mit Krautsalat

Stephan Pernkopf grillt
© weinfranz

Was bedeutet für Sie Genuss?
Genuss in Bezug auf Essen bedeutet für mich, mit Freunden gemeinsam die Köstlichkeiten aus den Regionen in vollen Zügen zu genießen und es sich so richtig schmecken zu lassen.

Wie sind Ihre Essgewohnheiten?
Ich achte bewusst auf gesunde Ernährung und bevorzuge regionale und saisonale Produkte. Wenn ich essen gehe, bevorzuge ich Wirte, die sich regionalen Schmankerln verschrieben haben. Auch beim Blick in die Speisekarte achte ich darauf, woher die Zutaten kommen. Ich esse gerne Fleisch, Brot und Gemüse.

Kochen Sie selbst oder lassen Sie sich bekochen?
Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit und den vielen Terminen in Niederösterreich, esse ich meistens auswärts. Da habe ich das große Glück, in den Genuss von unterschiedlichsten niederösterreichischen Spezialitäten zu kommen. Dafür bin ich sehr dankbar und jedes Mal, egal ob ganz nördlich im Waldviertel oder am Fuße des Schneebergs, bin ich immer wieder überrascht, welche tollen Produkte unser Land und unsere Produzenten täglich erzeugen. An freien Wochenenden genieße ich es dafür umso mehr selbst zu kochen. Ich würde von mir nie behaupten ein Koch zu sein – dies würde – so glaube ich sämtliche Köche und Köchinnen unseres Landes beleidigen, jedoch auf ein paar kleine Gerichte bin ich stolz: Ich mache zum Beispiel eine ausgezeichnete Eierspeise. Außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Griller.

Mit welchen Produkten bzw. Zutaten kochen Sie am liebsten?
Am liebsten koche ich mit Produkten aus der näheren Umgebung. So beispielsweise gibt es bei mir zu Hause einen großen Gemüsegarten und das Fleisch stammt von der Fleischerei im Ort. Und natürlich achte ich auf die Frische und Saisonalität der Produkte.

Worauf legen Sie Wert beim Einkaufen?
Dazu muss ich sagen, dass ich selbst nicht viel einkaufen gehe. Frische und Regionalität sind mir aber äußerst wichtig. Das bedeutet, dass man beim Einkaufen heimischen Produkten den Vorzug geben soll und die Produkte dann kaufen soll, wenn sie bei uns verfügbar sind – also wenn sie gerade Saison haben.

Welche Lebensmittel haben Sie immer zu Hause?
Mein Kühlschrank ist fast immer gähnend leer. Das liegt daran, dass ich sehr viel unterwegs bin und ich wirklich immer das einkaufe, was ich gerade benötige. Ich verabscheue es, Lebensmittel weg zu schmeißen. Trotzdem gibt es ein paar Grundlebensmittel, die nie fehlen dürfen: Brot, Gemüse, Milch, Fleisch und Käse.

Wenn Sie ein Lebensmittel wären, welches wären Sie?
Also wenn ich ein Lebensmittel wäre, dann wäre ich vermutlich ein Laib Brot. Brot gehört zu unseren Grundnahrungsmitteln und jedes Mal, wenn ich in ein knuspriges Bauernbrot hineinbeiße, denke ich auch an das anstrengende Handwerk, das unsere niederösterreichischen Bäcker mit viel Liebe ausüben. Brot hat außerdem eine lange Geschichte, man kann es gut teilen und es besitzt äußerst wertvolle Inhaltsstoffe. Brot ist darüber hinaus extrem vielfältig: Es gibt Vollkornbort, Roggenbrot, Nussbrot, Karottenbrot, Erdäpfelbrot, usw.

Niederösterreich ist ja ein wahres Land für Genießer. Welchen Bezug haben Sie zu Niederösterreich und der niederösterreichischen Kulinarik?
In meinem Elternhaus wurde schon seit jeher viel selbst gemacht. Wir hatten zum Beispiel unseren eigenen Most und auch Birnensaft. Zu sehen, wie viel Arbeit dahinter steckt, hat mir einen gewissen Respekt für Nahrungsmittel verschafft. Für mich war immer wichtig zu wissen, woher ein Lebensmittel kommt und wie es gemacht wird. So wurde mir auch klar, welch ein umfangreiches Know-How die Lebensmittelproduzenten haben.

Was verbinden Sie persönlich mit „So schmeckt Niederösterreich“?
Mit „So schmeckt Niederösterreich“ verbinde ich persönlich vor allem Menschen. Menschen, die das gleiche Ziel verfolgen: Konsumentinnen und Konsumenten mit hochwertigen Nahrungsmittel versorgen, die nicht viele Kilometer am Buckel haben. „So schmeckt Niederösterreich“ will mehr Bewusstsein für regionale Produkte schaffen. Für mich bedeutet „So schmeckt Niederösterreich“ Heimat und Zukunft zugleich. Heimat aus dem Grund, weil ich ein Niederösterreicher bin und liebend gern heimische Produkte esse und Zukunft, weil dadurch die Landschaft gepflegt wird und Arbeitsplätze erhalten werden.