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Küchenwissen

So ein Schmarren

Kaiserschmarrn, Topfenschmarren, Grießschmarr'n – der österreichischen Küche ist hinsichtlich der Kreativität seiner Schmarrn-Kultur keine Grenze gesetzt. Historische Wurzeln und süße Legenden ranken sich um das beliebte Gericht.

Kaiserschmarren in einer rustikalen Pfanne angerichtet
© C. Stiglbauer

Hat der Kaiserschmarrn wirklich was mit dem Kaiser zu tun? So richtig wird es sich nicht klären lassen, da es viele Geschichten über die Entstehungsgeschichte des Schmarrns gibt. Alle überlieferten Erzählungen haben gemeinsam, dass die Herkunft auf Kaiser Franz Joseph I. zurückgeht.

Legenden rund um den Kaiserschmarrn

Eine Geschichte besagt, dass ein Senn von dem Besuch des Kaisers so überrascht wurde, dass er mit einigen wenigen Zutaten versuchte ein Essen zuzubereiten. Der Kaiser war begeistert von diesem „einfachen Essen“ und das Gericht wurde daraufhin „Kaiserschmarrn“ genannt.

Eine weitere These sagt, es könne sich auch um „missglückte“ Palatschinken handeln, eine Leibspeise des Kaisers. Dem neuen Koch des Kaisers sollen die Palatschinken nicht gelungen sein. In Eile zerriss der Koch die viel zu dicke Palatschinke in Stücke und richtete sie mit viel Puderzucker an. Das Gericht wurde als „Schmarrn“ dem Kaiser serviert.

Eine andere süße Legende besagt, dass der Küchenchef von Kaiser Franz Josef I. eine süße Speise für die auf ihre schlanke Linie bedachte Kaiserin Elisabeth kreiert hat. Da Sissi die Speise jedoch verschmähte, soll Kaiser Franz Josef die Speise mit den Worten „Na geb’ er mir halt den Schmarren her, den unser Leopold da wieder z’sammenkocht hat“ gegessen haben. Dem Kaiser schmeckte die Süßspeise so gut, dass sie seitdem als Kaiserschmarrn bekannt ist.

Süße Verführung mit fruchtiger Beilage

Aber nicht nur der Kaiserschmarren ist so beliebt in Österreich, auch Topfen- oder Grießschmarren sind köstliche Süßspeisen aus der traditionsreichen Küche Österreichs.

Die allseits beliebte Zugabe zu Kaiserschmarrn und Co. ist eine Mischung aus Kompott und Mus, der Röster. Unter der Bezeichnung Röster versteht man „gedünstetes Obst“. Der Zwetschkenröster ist einer der beliebtesten Beigaben. Je nach Saison passen auch Apfelmus, Hollerkoch und eine herrlicher Marillenröster.

Rezepte

Zwetschkenröster
Hollerkoch
Topfen-Grieß-Schmarren
Kaiserschmarren
Karamellisierter Mohn-Grießschmarren mit Pfeffer-Zwetschken

Letzte Aktualisierung: 06.10.2016