
Mostfest 2010
Am 5. November fand im Schloss Wolfpassing bei Steinakirchen am Forst das Mostfest 2010 statt. In einem stimmungsvollen Rahmen wurden die kulinarische Vielfalt des Mostviertels und sein Leitprodukt, der Most, interessierten Gästen näher gebracht. 17 Mostproduzenten präsentierten ihre herrlichen Jungmoste – vom Jungspund bis zum Gödnmost und Godnmost. Die Gäste des Mostfestes konnten sich entlang der Mostviertler Schmankerlstraße duchkosten: Mostviertler Hauptspeisen wie Mostbratl und Kürbisstrudel, Mostviertler Käse, Wild und Fisch wurden aufgetischt. Außerdem kredenzt wurden Wurst- und Fleischspezialitäten aus dem Mostviertel, eingelegte Mostviertler Schätze wie Apfelchutney und Dirndlgelee. Dazu gab es leckeres Mostviertler Brot, Gebäck und natürlich nicht fehlen durfte Süßes für einen gelungenen Abschluss. Die Schmankerl kamen bei den zahlreichen Besuchern des Mostfests sehr gut an und sowohl das Service, als auch die Zubereitung der Produkte durch das FJ Wieselburg wurden oft gelobt.
Mit dabei waren auch die Mostviertler Genuss Regionen, die im Rahmen des Mostfestes einmal mehr die Gelegenheit hatten, sich zu präsentieren. Gleichzeitig stellte das Mostfest auch den Auftakt der Jungmostaktivitäten dar. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den Musikgruppen „Foast“ und den „Irrsee-Bläsern“. Die Eröffnung übernahm LR Dr. Stephan Pernkopf und ORF Moderatorin Birgit Perl führte durch den Abend. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft ließen sich das Mostfest 2010 nicht entgehen und kamen nach Wolfpassing. Auch Fußballprofi Toni Pfeffer gab sich die Ehre und nahm an der „Talkrunde auf Mostviertlerisch“ teil. Im Rahmen des Bühnenprogramms wurde der neue Jungmostpate geehrt: der Generaldirektor von Berglandmilch – Josef Braunshofer erhielt diese Auszeichnung.
„Zu einer guten Kost gehört ein guter Most", meinte Pernkopf gemäß dem Motto der Veranstaltung in Wolfpassing. Ziel der Aktion „So schmeckt Niederösterreich" ist die Unterstützung der niederösterreichischen Betriebe bei der Produktion, Veredelung und Verarbeitung von regionalen Qualitätsprodukten. Immer mehr Menschen wollen sich richtig und vor allem gesund ernähren, kurze Transportwege und damit frische Lebensmittel aus der Region sind der beste Garant dafür. Ihre Herkunft ist nachvollziehbar und damit ist auch für den Konsumenten eine Sicherheit gegeben. „Die Wertschöpfung bleibt in der Region und sichert damit Einkommen und Lebensqualität im ländlichen Raum", so Pernkopf.
