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Lust auf Eis

Der Sommer beginnt mit dem ersten Eis. "So schmeckt Niederösterreich"-Partnerbetriebe verwöhnen Sie gerne mit ihren Eiskreationen. Speiseeis kann man auch einfach selber machen, mit oder ohne Maschine.

Eis mit Früchten
© Robert Kneschke - fotolia.com

ÖsterreicherInnen sind echte Eis-Fans mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund sieben Liter Eis pro Jahr. Ob die Geschichte des Speiseeis nun in China beginnt oder im arabischen Raum, ist schwer nachzuvollziehen. Spätestens die alten Römer waren begeisterte Eisesser. Dazu wurde Schnee vom Vesuv oder vom Ätna mit Früchten oder auch mit Honig und Gewürzen gemischt. Diese Eisvariationen sind wohl eher mit Sorbets zu vergleichen – dieses Wasser-Frucht-Eis bestand ursprünglich aus gestoßenem Natureis oder Schnee mit Fruchtsaft vermischt.

Sorbets selbstgemacht

Um ein Sorbet herzustellen, gießt man die Masse in eine Nirostaschüssel mit flachem Boden und gibt sie ins Gefrierfach. Die Masse sollte stündlich gut durchgerührt oder gemixt werden, damit sie gleichmäßig gefriert und keine großen Eiskristalle entstehen. Danach wird die Masse abermals eingefroren, bis eine homogene Masse entsteht. Man sollte das Sorbet 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühlfach nehmen, damit es nicht zu fest ist.

Speiseeis selbstgemacht

Eis selbst zu machen hat viele Vorteile: Sie können Ihre Lieblingssorte nach Wunsch optimieren, den Zucker- und Fettgehalt variieren und Zusatzstoffe sowie künstliche Aromen meiden. Wer viel und oft Eis ißt, ist mit einer Eismaschine gut beraten. Die Geräte kühlen und rühren die Zutaten, bis sich daraus eine Eismasse bildet.

Bei der Eisherstellung werden zuerst alle Zutaten vermischt und dann in die Eismaschine gefüllt. Die Zutaten sollten bereits kühl sein, dann wird die Mischung schneller fest. Wichtig ist, dass sich der Zucker auflöst, bevor die Masse in der Maschine ist. Deshalb eignen sich Puderzucker, Honig oder Sirup zum Süßen. Alkohol kann so manches Eis veredeln, doch verlängert sich durch die Zugabe der Gefriervorgang und das Eis wird weicher.

Ohne Eismaschine kann man die Eismasse in einer nicht zu hohen Metallform im Tiefkühler gefrieren lassen. Nach 2-3 Stunden sollte nach gelegentlichem Durchrühren die gewünschte Konsistenz erreicht sein. Das Rühren ist wichtig, damit das Speiseeis gleichmäßig durchfriert, schön cremig wird und keine zu großen Eiskristalle entstehen.

Frozen Yogurt selbstgemacht

Gefrorenes Joghurt ist eine leichte Alternative zum herkömmlichen Eis. Unser Basisrezept erklärt, wie man die Masse einfach herstellen kann – auch ohne Eismaschine. Je nach Lust und Laune kann das fertige, gefrorene Joghurt anschließend mit sogenannten „Toppings“ verfeinert werden. Insbesondere frisches Obst, Nüsse, Keksbrösel oder Fruchtsaucen eignen sich gut.

Eis richtig aufbewahren

Selbstgemachtes Speiseeis kann in speziellen Gefrierboxen mit Deckel im Tiefkühlfach bis etwa eine Woche aufbewahrt werden. Eis wird zum Teil aus rohen Zutaten (Eiern) angefertigt. Daher ist Hygiene bei der Herstellung oberstes Gebot. Ist das Eis erst einmal gefroren, vermehren sich Bakterien zwar nicht, sterben aber auch nicht ab, wie bei starker Erhitzung. Einmal aufgetautes Eis sollte daher niemals nochmals eingefroren werden.

Parnterbetriebe mit Eisangebot

Familie Blochberger ist bekannt als Eisgreißler. Auch im südlichen Niederösterreich beheimatet ist Familie Lechner mit ihrem Bauernhofeis. Familie Gebetsberger aus Stephanshart und Bio-Hansinger aus Kilb verwöhnen im Mostviertel.

Rezepte

Frozen Yoghurt selbstgemacht
Rhabarbersorbet ohne Eismaschine
Mohneis für die Eismaschine
Basisrezept für Eiscreme

Letzte Aktualisierung: 28.06.2017