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Saison-Themen

Kürbis – der Kaiser im Garten

Bunt leuchtend und in großer Formenvielfalt ziert der Kürbis zuerst Garten, dann Wohnraum oder Teller. Von Kolumbus nach Europa gebracht wandelte sich der Kürbis von der Zierpflanze zum wohlschmeckenden Herbstgemüse.

Hokkaidokürbisse
© C. Stiglbauer

Speisekürbisse zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Fruchtfleisch und wenig Kernen aus. Die Stärke im Gemüse bildet sich bis zum Herbst gut aus und ist für die sämige Konsistenz verantwortlich, die der Kürbis bei der Zubereitung erhält. Deswegen eignet sich der Kürbis besonders gut für cremige Suppen, Risotto und Püree.

Besonders beliebt sind die Sorten Hokkaido-, Butternuss-, Moschus-, Patisson- und Spaghettikürbis. Sie lassen sich gut lagern und sind daher bis ins Frühjahr hinein erhältlich.

Rundum g’sund so ein Kürbis!

Der Kürbis verfügt über ein hohes Nährstoffdepot. Große Mengen an Beta-Carotin verleihen dem Fruchtfleisch seine gelborange Farbe. Kürbiskernöl enthält außerdem Beta-Sitosterine, die zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können. Vitamin E schützt vor freien Radikalen, der hohe Kaliumgehalt ist harntreibend und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. Mit 27 kcal/100 g Fruchtfleisch macht Kürbis noch dazu eine gute Figur.

Kürbis kann man auch einlegen. Gehachelt als Salat, kleine Exemplare im Öl oder auch als Marmelade kann man ihn so länger genießen. Etliche Produkte finden Sie im „So schmeckt Niederösterreich“-Onlineshop.

Kürbis tagelang essen

Wenn der ganze Kürbis nicht auf einmal verarbeitet wird, kann der angeschnittene Körper bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden. Ist nach einigen Tagen die Schnittfläche eingetrocknet, muss vor der weiteren Verwendung zuerst eine dünne Scheibe abgeschnitten werden. Darunter kommt das weiche Fruchtfleisch wieder zum Vorschein. In Stücke oder Würfel geschnitten können Winterkürbisse auch eingefroren werden.

Tipps zum Einlagern

Familie Wurzer empfiehlt nur schöne, gesunde Kürbisse einzulagern, sie halten dann 3-6 Monate: Zuerst härtet man den Kürbis 10 oder mehr Tage an einem warmen (ca. 20-25°C) aus und legt ihn an einen luftigen Platz. Während dieser Zeit ab und zu wenden, damit er gleichmäßig austrocknet. Dann bei 14-18°C und 50-60% Luftfeuchtigkeit auf Holz oder Stroh in einem Lagerraum auflegen. Wichtig ist das regelmäßige Wenden, damit der Kürbis nicht fault.

Bei Lagerproblemen ist der gewählte Ort oft zu kühl und feucht. Kürbisse sind im Wohnzimmer glücklicher als im Erdäpfelkeller, sie können unbedenklich als Wohndekor dienen bevor sie in den Kochtopf wandern. Manche Sorten wie Butternuss oder Muskat reifen nach der Ernte noch nach und schmecken ab November am besten.

Weiterführende Links

„So schmeckt Niederösterreich“-Onlineshop

Rezepte

Kürbisgulasch 
Kürbiseintopf mit Maroni
Apfel-Kürbis Marmelade
Kürbisschokoladenkuchen
Pikante Kürbiswürfel

Partnerbetriebe mit Kürbis

Kartoffelladen Hellmer
Karpfinger
Kürbisprodukte Mader
Mostviertler Kürbishof Metz
Wurzers Erdbeeren- & Kürbishof

 

Letzte Aktualisierung: 30.09.2016