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Küchenwissen

Küchentipps

Ist der Fisch frisch? Wie bleibt Spinat beim Kochen grün? Wie lagere ich Obst richtig? Diese Tipps und Tricks geben Antwort auf viele Fragen rund um Lebensmittel und ums Kochen.

Kochlöffel vor schwarzem Hintergrund
© Hofmann / BMLFUW

Frischetest bei Fleisch und Fisch

  • Sind die Kiemen rot und die Augen klar? Dann ist der Fisch frisch. Wenn Sie mit dem Finger auf den Fisch drücken und keine Delle zurückbleibt, ist alles bestens.
  • Fleischkauf ist Vertrauenssache! Kaufen Sie Fleisch direkt beim Direktvermarkter oder Fleischer Ihres Vertrauens. Er garantiert die beste Qualität und Herkunft.

So wird Gemüse zum Genuss

  • Gibt man in das Kochwasser für Spinat eine Messerspitze Speisesoda, bleibt er besonders schön grün. Erbsen bleiben grün, wenn etwas Zucker ins Wasser gegeben wird.
  • Um Paradeiser und dünnhäutiges Obst wie Marillen und Pfirsiche zu häuten, legt man sie eine halbe Minute in kochendes Wasser und schreckt sie dann mit kaltem Wasser ab.
  • Ein halber Apfel im Kochwasser verhindert den starken Kohlgeruch beim Kochen von Karfiol.
  • Frisches Obst und Gemüse nie in verschlossenen Sackerln oder Dosen in den Kühlschrank stellen. So verderben pflanzliche Stoff schneller, weil die Fäulnisgase nicht entweichen können. Verwenden Sie durchlöcherte Beutel.
  • Kraut wird besser verdaulich, wenn es vor dem Garen einige Zeit mit Essig oder Wein mariniert wird. Kümmel mindert außerdem die blähende Wirkung von Kraut.
     

Tipps fürs Kochen

  • Ein Schuss Zitronensaft und etwas Salz im Bratfett verhindern, dass Fisch beim Wenden zerfällt.
  • Spülen Sie den Milchtopf mit Wasser aus, bevor Sie Milch einfüllen. Sie kann dann nicht mehr anbrennen.
  • Frieren Sie ganze Bio-Zitronen ein, wenn Sie nur wenig davon für das Kochen brauchen. Sie können dann einfach bei Bedarf die gefrorene Zitrone in Saucen, Salate oder Nachspeisen hineinreiben und den Rest zurück ins Gefrierfach geben.
  • Das Überkochen beim Garen von Erdäpfeln oder Nudeln kann durch einen kleinen Schuss Öl ins Kochwasser verhindert werden.
  • Ist eine Speise zu salzig geraten? Etwas Zucker zugeben. Oder noch besser: zwei Teelöffel Obstessig mit einem Teelöffel Zucker mischen und langsam dem Kochgut zugeben, bis sich der Salzgeschmack neutralisiert hat. Bei klaren Suppen ein rohes Eiweiß hineingeben und nach einiger Zeit wieder herausnehmen. Das geronnne Eiweiß wirkt wie ein Schwamm, der einen großen Teil des Salzes aufgenommen hat.
     

Restlverwertung

  • Schütten Sie den Essig von Einmachgurken nicht gleich weg. Er ist eine gute Würze für den Erdäpfelsalat.
  • Übrig gebliebenen Braten kann man klein schneiden und unter Erdäpfel- oder Nudelsalat heben.
  • Die Reste in Ketchup und Soßenflaschen kann man hervorragend zum verfeinern von Saucen verwenden. Dazu einfach die Flasche mit etwas Wasser füllen und schütteln und dieses Gemisch in die Sauce untermengen.
  • Frittierfett kann man mehrmals verwenden. Dazu gießt man das abgekühlte aber noch flüssige Fett durch einen Kaffeefilter.
     

Käse schließt den Magen

  • Käse im Ganzen hält länger. Achten Sie darauf, dass Sie ihn zumindest eine Stunde vor Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen, denn Käse entwickelt nur bei Raumtemperatur sein volles Aroma.
  • Wenn Käse ganz frisch ist, lässt er sich nur schwer reiben und verklebt die Reibe stark. Legen Sie den Käse einige Zeit ins Gefrierfach. Er lässt sich dann wunderbar reiben.