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Jetzt wird es wild in der Küche!

Regional, nachhaltig und gesund – Wildbret ist ein hochwertiges Naturprodukt. Wildgerichte werden bevorzugt außer Haus gegessen, mit unseren Rezepten erobert Wild Ihre Küche.

Wildragout in Keramiktopf
© dream79 - fotolia

In Österreichs Haushalten wird selten Wild gegessen, weil die wenigsten wissen, wie man Wild verarbeitet. Dabei ist die Vielfalt an frischem Wildbret in Österreich beeindruckend und die Zubereitung nicht aufwendig.

Wildfleisch ist ein Nischenprodukt mit geringem Marktanteil. Pro Kopf und Jahr wird in Österreich durchschnittlich ein halbes Kilo Wildbret verspeist. Wildbret hat fast das ganze Jahr über Saison. Die Fleischqualität des heimischen Wildes ist im Frühling gleichwertig wie im Herbst: Es ist zwar weniger fett, hat aber trotzdem einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

Wild in der Küche

Da Wild in der Natur individueller aufwächst, als Nutztiere im Stall, können sich die Stücke stark unterscheiden. Frisches Fleisch ist kräftig rot bis sehr dunkel, da Wild nicht geschlachtet, sondern erlegt wird und es einen geringeren Ausblutungsgrad hat. In der Regel ist die Fleischfarbe von jüngeren Tieren heller als bei älteren.

Das Fleisch muss bei Kühlraumtemperatur „abhängen“, damit es zart und schmackhaft heranreift. Bei jungen Tieren dauert dieser Vorgang drei Tage bei mehrjährigen Tieren fünf bis sieben Tage. Wildbret wird fast immer fertig gereift angeboten, bei Unsicherheit fragen Sie einfach bei einer Expertin oder einem Experten (z.B. JägerIn oder Wildbret-AnbieterIn) nach.

Wildbret kann das ganze Jahr über gegessen werden, es gibt aber nicht jedes Stück Fleisch zu jeder Zeit. Die weitgehend stressfreie Lebensweise der Wildtiere in der freien Natur, die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und die abwechslungsreiche Nahrung aus Kräutern und Gräsern sind unmittelbar für den Wohlgeschmack des Wildfleisches verantwortlich.

Wild ist gesund und wohlschmeckend

Wildbret ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, das sich durch geringen Fettanteil, leicht verdauliches Eiweiß und feinfaserige Muskelstruktur auszeichnet. Aufgrund seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist es sehr bekömmlich: Das Fleisch von Rot- und Damwild, Reh, Feldhase oder Wildschwein enthält 60 bis 70 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Im Vergleich hat 100 Gramm Schweinefleisch 400 bis 600 Kilokalorien, Fleisch von Rehwild 120 bis 150 Kilokalorien.

Wildschweinragout mit Schupfnudeln und Gemüse
© apfelweile - Fotolia.com

Wildbret ist außerdem ein Nahrungsmittel von höchster ethischer Qualität. Der JägerInnenschaft ist es ein Kernanliegen, dass die Bejagung streng tierschutzgerecht nach den Prinzipien der Weidgerechtigkeit erfolgt.

Tipps für die Wildzubereitung

Rotkraut und Wurzelgemüse werden oft zu Wild gereicht. Je nach Saison eigenen sich aber auch Spargel, Frühlingszwiebel, gebackener Kürbis oder Kohlrabigemüse als schmackhafte Gemüsebeilage.

Als Beilage zu Wildgerichten passen neben verschiedensten Knödelvarianten auch Nockerln, Schupfnudeln oder knusprig gebackene Polenta.

Rezepte

Wildbraten mit Kastanienknöderln im Erdäpfelmantel
Bieriges Wildschwein
Weinviertler Wildragout

Partnerbetriebe mit Wildangebot

PLARAS - Wild Schmankerl (Scheibbs), Fleischerei Kainrath (Ybbsitz), Grabners Wild (Piesting), Spezifleischer Schmid (Ladendorf), Fair Hunt (Bad Großpertholz), Parzer & Reibenwein (St. Pölten), Direktvermarktung Sommerein (Sommerein), Brunnhof - Schrittwieser (Bischofstetten).

Unter www.wildbret.at erfahren Sie nicht nur, wo Sie Wildfleisch in Ihrer Umgebung bekommen, sondern finden auch viele weitere Rezepte sowie Tipps zur Wildbretqualität.

Letzte Aktualisierung: 03.11.2016