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Höchste Auszeichnung für gelebte Partnerschaft zwischen Gastronomen und Produzenten

Qualität, Regionalität und Kooperation im Fokus der kulinarischen Landkarte Österreich
Medieninformation der Energie- und Umweltagentur NÖ, 29. Juni 2016

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© Harald Klemm

Das AMA-Gastrosiegel wurde zu Jahresbeginn um zwei neue Kategorien zur Regionalität erweitert. Bei den Gastronomen kommt es gut an: Mehr als 400 TeilnehmerInnen haben ihre Zertifizierung bereits erweitert, rund 50 Wirte sind neu im AMA-Gastrosiegel Region plus eingestiegen. Bei der feierlichen Auszeichnung „Regional aufgetischt“ wurden nun vorbildliche Partnerschaften zwischen Gastronomen und Produzenten vor den Vorhang geholt.

Die Veranstaltung „Regional aufgetischt“ präsentierte Erfolge und Leistungen des „Clusters Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung“ der letzten neun Monate. Gleichzeitig wurden Erfahrungen der zahlreichen gemeinsam umgesetzten Projekte aus allen Bundesländern ausgetauscht. Als krönender Abschluss wurden außergewöhnliche Beispiele gelebter Partnerschaft zwischen Gastwirt und Landwirt aus ganz Österreich von Bundesminister DI Andrä Rupprechter, Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Dr. Ferdinand Maier, Präsident des Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreichs (KKE), ausgezeichnet.

Gelebte und geprüfte Regionalität schafft Mehrwert
„Die geprüfte regionale Qualität unserer bäuerlichen Produzenten wird von Gastronomen zu innovativen Gerichten verarbeitet, die Österreich an die Spitze internationaler Kulinarik-Nationen bringen wird und uns schon jetzt zu einem einzigartigen qualitätsbewussten Land mit weltweiter Vorbildwirkung macht. Zusätzlich gibt es ein immer größeres Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten nach Herkunftsangaben der Produkte in der Speisekarte“, zeigt sich Bundesminister DI Andrä Rupprechter erfreut über die Paradebeispiele der ausgezeichneten Produzenten und Wirte aus allen Regionen Österreichs.

„Die Wirte sind die Botschafter für unsere regionalen hochwertigen Lebensmittel. Sie schätzen die Qualität unserer Produkte und sind in der Lage, dies ihren Gästen zu vermitteln. Beste Qualität kann nur kreiert werden, wenn man unverfälschte und frische Rohstoffe zur Weiterverarbeitung einsetzt. Die heimische Landwirtschaft hat die besten Voraussetzungen dafür“, hebt Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte hervor.

„Der Erfolg liegt in der guten Vertrauensbasis zwischen Gastronom und Berater. Die Gastroberater unterstützen die Gastronomen bei der Umsetzung sowie bei der Suche nach Lieferanten regionaler Rohstoffe“, erklärt Dr. Ferdinand Maier und zeigt sich sehr erfreut über den Erfolg des Clusters und der Auszeichnungsveranstaltung. Die teilnehmenden Betriebe haben durch das AMA-Gastrosiegel Region plus einen klaren Vorsprung gegenüber der Konkurrenz: „Die Wirte sehen die gelebte und geprüfte Regionalität als Alleinstellungsmerkmal. So profitieren Gast, Gastronom und Landwirt. Diese Partnerschaften regen Weiterentwicklungen in der Produktion und Verarbeitung an und inspirieren zu kreativen, einzigartigen Gerichten mit regionalen Zutaten.“

Beratung und enge Kooperation als Schlüsselfaktoren
Seit Anfang März sind die von den Bundesländern nominierten GastroberaterInnen im Land unterwegs. Sie unterstützen bereits bestehende AMA-Gastrosiegel-Betriebe bei der Erweiterung um die Kategorien und erleichtern neuen Betrieben den Einstieg in das Zertifizierungssystem. Die BeraterInnen sind das Bindeglied zwischen der Gastronomie und der Landwirtschaft. Die Zusammenarbeit der AkteurInnen in den Regionen wird dadurch forciert und die Wertschätzung und Wertschöpfung steigt. Innerhalb weniger Wochen haben Österreichs WirtInnen die Chance des AMA-Gastrosiegel Region plus für sich entdeckt und sehen einen großen Mehrwert, um sich von ihren MitbewerberInnen zu unterscheiden.

Das Ziel des „Clusters Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung“, bis Juni 2016 flächendeckend in ganz Österreich mehr als 400 GastronomInnen mit der Vertiefung der Regionalität durch persönliche Beratung zu gewinnen, wurde erreicht. Ab Herbst wird die Beratung intensiv ausgeweitet. Mit PartnerInnen in den Bundesländern wird das AMA-Gastrosiegel Region plus nun österreichweit einheitlich umgesetzt.

Über das AMA-Gastrosiegel Regionplus
Das AMA-Gastrosiegel gibt es seit acht Jahren. Rund 1.300 WirtInnen und Hoteliers, die sich zur Verwendung von regionalen Rohstoffen bekennen, sind damit ausgezeichnet. Bisher waren es fünf Kategorien, z.B.: Fleisch, Eier, Gemüse, Milch,…), nach denen zertifiziert wurde, die jetzt mit einem Plus an Regionalität auf sieben erweitert wurden. Die teilnehmenden Betriebe garantieren dem Gast durch diese sieben Produktkategorien (die kontrollierte regionale Herkunft. Alle Bundesländer haben aufbauend auf die Rohstoffzertifizierung des AMA-Gastrosiegels ihre landesspezifischen Besonderheiten eingebracht, um das jeweilige typisch kulinarische Profil sichtbar in der Gastronomie zu verankern. Diese zwei zusätzlichen Kategorien sind regionstypische Rohstoffe oder Speisen und Leitprodukte aus den GenussRegionen.

Über „So schmeckt Niederösterreich“
„So schmeckt Niederösterreich“ wird seit dem Jahr 2012 von der Energie- und Umweltagentur NÖ betreut. Die Kulinarik-Initiative bringt KonsumentInnen die Vielfalt, die besondere Qualität und die zahlreichen Vorteile heimischer Lebensmittel näher und bietet ProduzentInnen und VerarbeiterInnen eine gemeinsame Plattform. Informationen zu Betrieben und Produkten sind in der „So schmeckt Niederösterreich“-Partnerdatenbank zu finden.

Nähere Informationen zum AMA-Gastrosiegel und zu den teilnehmenden Betrieben finden Sie auf der Website http://www.soschmecktnoe.at/news/qualitaet-regionalitaet-im-wirtshaus. Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter www.hausgmacht.kulinarium-austria.at.

Für JournalistInnenrückfragen:
Energie- und Umweltagentur NÖ
DI Hans-Peter Pressler
Pressereferent
Tel. 02742 219 19-160
hans-peter.pressler@enu.at, www.enu.at

Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich – Cluster Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung
Theresa Foith
01/33151-4818
office@kulinarisches-erbe.at

Gruppenfoto: Regional aufgetischt 1.jpg
Foto (hi.v.l.n.r.): Mario Pulker (Obmann WKÖ), Thomas Hopfeld (Hotel Dreikönigshof), Andreas Kainz (Teichwirtschaft Kainz), Anna Rehatschek (Graselwirtin), BM DI Andrä Rupprechter, Österreichische und NÖ- Weinkönigin Christina Hugl, LR Dr. Stephan Pernkopf, Theresia Meier (LK NÖ Vize-Präsidentin), Harald Pollak (NÖ Wirtshauskultur Obmann), vorne v.l.n.r.: Lukas Niedermayer (Biohof Niedermayer), Christoph Jäger, Philipp Essl

Gruppenfoto: Regional aufgetischt 2.jpg
Foto (v.l.n.r.):  Ferdinand Maier, LR Dr. Stephan Pernkopf, Andreas Kainz (Teichwirtschaft Kainz), Anna Rehatschek (Graselwirtin), BM DI Andrä Rupprechter.

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Foto (v.l.n.r.): Dr. Ferdinand Maier (Präsident Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreichs), LR Dr. Stephan Pernkopf, Philipp Essl, Christine Essl, Franz Essl, (Landgasthaus Winzerstüberl), Christoph Jäger (Dunkelsteiner Freilandschwein), BM DI Andrä Rupprechter

Gruppenfoto: Regional aufgetischt 4.jpg
Foto (v.l.n.r.): Dr. Ferdinand Maier, LR Dr. Stephan Pernkopf, Johannes Niedermayer, Lukas Niedermayer, Martina Niedermayer (Biohof Niedermayer), Thomas Hopfeld (Hotel Dreikönigshof), BM DI Andrä Rupprechter

Bildnachweis: Harald Klemm

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