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Gans einfach

Jetzt bestellen, wer zu Martini und Weihnachten eine Weidegans aus der Region will. Einen Überblick über Angebot und Zubereitung liefert "So schmeckt Niederösterreich".

Weidegänse unterwegs
© fineart-collection - fotolia.at

In Österreich werden rund um Martini (11. November) und Weihnachten Gänse als besondere Spezialität aufgetischt. Pro Jahr werden 600.000 Gänse in Österreich gegessen. In den Gastwirtschaften wird bei den Ganslwochen immer häufiger auf die Herkunft der Gänse hingewiesen. Aus gutem Grund, denn den Unterschied zwischen heimischen Gänsen aus Weidehaltung und importierten Masttieren kann man erschmecken.

Der Vorteil von Weidegänsen

Die Investition in eine hochwertige Gans lohnt sich. Heimische Gänse werden besonders tiergerecht 28 Wochen lang auf der Weide gehalten. Sie können Gras gut verdauen und haben viel Bewegung. Das Fleisch ist zart, aromatisch, fett- und wasserärmer als bei Mastgänsen ohne Auslauf. Die Qualität zeigt sich schon in der Küche: Nach dem Braten bleibt mehr Gans übrig, als bei der Schnellmastgans.

Weidegänse rechtzeitig bestellen

Weidegänse werden fast ausschließlich frisch vom Bauernhof an die Konsumentinnen und Konsumenten oder Gastronomen verkauft. Es zahlt sich aus frühzeitig zu bestellen, da sie stark nachgefragt werden. In den weiterführenden Links finden Sie AnbieterInnen aus Niederösterreich.

Gans zubereiten

Eine Gans im Ganzen bleibt schön saftig. Pro Person rechnet man mit zirka 500 Gramm Rohgewicht bei einer ganzen Gans. Also benötigen Sie für acht bis zehn Personen eine Gans mit rund fünf Kilo Gewicht. Wenn Sie eine Gans tiefgefroren kaufen, tauen Sie diese ein bis zwei Tage langsam im Kühlschrank auf, eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen.

Gans einfach braten

Beim Braten sollten Sie mit eher niederen Temperaturen starten, und sich zum Ende der Bratzeit hin steigern – das sorgt für einen saftigen Braten mit guter Bräunung. Pro Kilogramm Gans rechnet man mit 45 Minuten Bratzeit.

Gebratene Gans mit Kräutern
© HLPhoto - Fotolia.com

Für ein klassisches Ganserl Backrohr auf 160 Grad vorheizen. Die Gans waschen, trockentupfen, würzen und füllen. Oberhalb der Flügel einstechen, damit das Fett ablaufen kann. Zuerst mit der Brust nach unten in ca. zwei fingerbreit Wasser in einen Bräter legen. Immer wieder mit dem entstehenden Saft begießen. Nach zwei Drittel der Bratzeit wenden. Ob die Gans fertig ist, sieht man an dem Saft, der herausläuft, wenn man sie anhebt: wenn er klar ist, ist sie genussbereit. Zum Schluss auf ein Gitter legen und mit der Grillfunktion kurz knusprig braten. Achtung, genau beobachten, sonst verbrennt die Haut.

Festessen ohne Stress

Wenn man die Gans im Ganzen zubereitet, zahlt es sich aus sie am Vortag zuzubereiten. Fertig gebraten kann man sie auskühlen lassen und in Ruhe auslösen. Wenn die Gäste am nächsten Tag kommen, gibt man die Gänseteile mit Saft und etwas Fett auf ein Backblech und brät sie im Backrohr bei 180°C warm und knusprig.

„So schmeckt Niederösterreich“-Partnerbetriebe mit Gänsen und Wildenten

Weiter AnbieterInnen aus Niederösterreich unter www.weidegans.at

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Letzte Aktualisierung: 05.10.2018