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Küchenwissen

Fasching und Feste

Mit 11. November beginnt die Zeit der Bälle und ausgelassenen Feste: Im Fasching hat jede Region ihre eigenen Bräuche und Sitten.

Marmeladekrapfen
© photocrew - Fotolia.com

Fasching! Das ist die Saison vor der sechswöchigen Fastenzeit. Er beginnt am 11. November und endet mit dem Aschermittwoch. Dieser hängt vom beweglichen Datum des Ostersonntags ab, dem ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Der früheste Aschermittwoch ist am 4. Februar, der späteste am 10. März. Somit gibt es kurze und lange Faschingszeiten.

Polster für die Fastenzeit

In vergangenen Zeiten rieten Mönche kräftige und nährstoffreiche Nahrung zu sich zu nehmen, um für die karge Fastenzeit gerüstet zu sein. Statt Brot wurden die wesentlich energiereicheren Krapfen zur Stärkung gebacken. In der Faschingszeit führt traditionell kein Weg an dieser süßen Versuchung vorbei.

Feste feiern

Mit dem Fasching stehen viele Festlichkeiten ins Haus – sei es ein Gschnas oder eine Kinderfaschingsparty. Ein gelungenes Fest verlässt kein Gast hungrig, und kleine Änderungen machen die Faschingsparty auch zum umweltfreundlichen Erfolg.

Alles fängt beim Einkauf an. Obstsäfte von regionalen AnbieterInnen, am besten in Mehrweggebinden, sind die optimalen Erfrischungsgetränke für die klimafreundliche Faschingsparty. Der Winter bietet mehr Abwechslung an regionalen Lebensmitteln, als viele annehmen. Erdäpfel, Karotten und Zwiebel sind zum Beispiel das ganze Jahr über aus österreichischer Produktion erhältlich und vielseitig in der Küche einsetzbar. So können aus regionalen Zutaten herrliche Buffetsnacks gezaubert werden: Von Aufstrich-Häppchen über knackige Snacks bis zu kräftigen Eintöpfen.

Heimischer Fisch wie Forelle, Zander oder Wels braucht nicht um die halbe Welt transportiert werden und schont die Bestände von bedrohten Meeresfisch-Arten. Probieren Sie einmal eine kräftige Fischsuppe oder Sandwiches mit geräucherter Forellen und Oberskren für Ihre Feier.

Partysnacks - k(l)eine Sünden zwischendurch

Fertigprodukte sind meist teurer und kalorienreicher als Selbstgemachtes. Chips aus Brot, Kürbis oder Erdäpfeln können zu Hause im Backrohr ganz ohne Fett zubereitet werden. Beliebt sind auch Gemüsesticks aus regionalen und saisonalen Sorten wie Karotten oder Kohlrabi mit frischen Aufstrichen. Sie sind gesundes „Fingerfood“ und wahre Vitaminbomben. Besonders herzhaft schmecken sie mit Joghurtdip oder Kräutersauce.

Popcorn ist weniger fett als Chips oder Snips, und liefert noch dazu reichlich Ballaststoffe. Der Antioxidantien-Gehalt im Popcorn ist vergleichbar mit dem in Weizenkleie und Vollkornweizen. Beim Herstellungsverfahren wird ebenfalls das ganze Korn verarbeitet wird. Antioxidantien wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Fertig gekauftes Popcorn und Mikrowellenprodukte enthalten aber eine extra Portion Fett, die man beim Selbermachen im beschichteten Topf sparsamer dosieren kann.

Weiterführende Links

Tipps rund um den Faschingskrapfen
Rezept für Marmelade-Krapfen 
Rezept für Bauernkrapfen

"Kochen und Küche"-Rezept: Krapfen aus dem Backofen
"Kochen und Küche"-Rezept: Vegane Krapfen

Weiterführende Links

Kochen und Küche präsentiert verschiedene Krapfenvarianten und passende Rezepte

Letzte Aktualisierung: 05.04.2017