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Das große Heckenpflanzen kann beginnen

Über 40.000 Pflanzen erobern Niederösterreichs Gärten
Medieninformation der Energie- und Umweltagentur NÖ, 6. November 2016

Heckentag-LR
© herrgott

Der NÖ Heckentag war ein voller Erfolg. Der Verein Regionale Gehölzvermehrung (RGV) sorgt mit der jährlich stattfindenden Aktion für mehr heimische Pflanzen, Obstbaumraritäten und Fruchtsträucher in Niederösterreich. Heuer zählte die Schmetterlings-Hecke zu den Verkaufsschlagern – denn mit den richtigen Pflanzen kommen auch die bunten Falter in die Gärten.

„Durch den Griff zu heimischen Gehölzen leisten die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Der Heckentag bietet die Möglichkeit kostengünstig und unkompliziert regionale Bäume, Sträucher und andere Pflanzen zu erstehen und so am Erhalt unseres Naturlandes Niederösterreich mitzuwirken“, zeigt sich auch Landesrat Dr. Stephan Pernkopf vom Heckentag beeindruckt.

Vor allem die Tierwelt spürt den feinen Unterschied, denn unsere Schmetterlinge, Bienen und Vögel bevorzugen heimische Gehölze als Lebensraum, Nahrungsquelle oder Nistplatz. Das heurige Sortiment aus rund 60 verschiedenen Baum- und Straucharten wie Schlehe, Dirndl, Holler, Liguster, Feldahorn & Co wurde durch eigens für den Heckentag produzierte einjährige Veredelungen von Uraltobstsorten bei Marillen, Kirschen, Äpfel, Birnen, Zwetschken und Weichseln ergänzt.

Ohne Raupen – keine Schmetterlinge
Im Mittelpunkt des heurigen Heckentages standen die allseits beliebten Schmetterlinge, für die ein spezielles Heckenpaket geschnürt wurde. Wer diese Pflanzen im Garten einsetzt, hat gute Chancen, künftig viele Falter beobachten zu können. Denn die meisten von ihnen sind sehr anspruchsvoll und brauchen ganz spezielle Gehölzarten zum Überleben. So leben die Raupen des Zitronenfalters ausschließlich auf Kreuzdorn oder Faulbaum und der Nierenfleck-Zipfelfalter legt seine Eier gerne auf Prunus-Arten wie Schlehe oder Zwetschke ab.

„Neunzig Prozent der Blätter exotischer Pflanzen bleiben unberührt, weil sie für Raupen schlichtweg ungenießbar sind. Der Kreuzdorn ist übrigens nicht nur beim Zitronenfalter beliebt, sondern stand heuer auch am Heckentag als Wildgehölz des Jahres 2016 hoch im Kurs“, weiß Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Heimische Pflanzen aus regionalem Saatgut
Beim NÖ Heckentag gibt es alljährlich ausschließlich Pflanzen, die aufgrund ihrer Herkunft optimal an das heimische Klima angepasst sind. So tragen alle Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die sich im Rahmen dieser Aktion mit Pflanzen eindecken, dazu bei, dass niederösterreichische Pflanzen und Obstbaumraritäten erhalten bleiben. Die vorbestellte Ware wurde gestern von den neuen BesitzerInnen abgeholt und wird demnächst die neuen Standorte erobern. An den acht Abholstandorten standen MitarbeiterInnen der RGV mit ihrer Expertise für eine umfangreiche Beratung der „NeoheckenbesitzerInnen“ zur Verfügung und gaben praktische Tipps zum Einsetzen und zur Pflege. „Mit rund 2.200 Bestellungen ist der NÖ Heckentag auch heuer wieder ein voller Erfolg“, erklärt Ing. Andreas Patschka, Obmann des Vereins Regionale Gehölzvermehrung (RGV).

Manche Gehölze eignen sich auch perfekt zum Basteln! Für die Kreativen haben wir einige Bastel- und Kreativtipps gesammelt. Diese sind auf der Webseite www.doityourself-noe.at zu finden!

Auf der Webseite www.enu.at finden Interessierte umfangreiche Informationen zu den Themen Energie, Natur und Umwelt. Unter www.heckentag.at sind Informationen rund um den Heckentag, sowie richtige Pflege der Pflanzen abrufbar. Und unter www.naturland-noe.at gibt es Wissenswertes über die heimische Natur und Möglichkeiten sich für deren Erhalt und Schutz einzusetzen.

Für JournalistInnenrückfragen:
Energie- und Umweltagentur NÖ
Mag.a (FH) Christina Mutenthaler, MBA
Tel. 02742 219 19
christina.mutenthaler@enu.at, www.enu.at

Foto: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf

Bildnachweis: herrgott

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